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Challenge 2

CO₂-Reduzierung über den Fahrzeuglebenszyklus

Um die Ziele zu erreichen, die sich aus der Herausforderung einer CO₂-Reduzierung über den Fahrzeuglebenszyklus hinweg ergeben, arbeiten wir daran, noch umweltfreundlichere Fahrzeuge zu entwickeln, die unter Verwendung von Rohstoffen mit geringerem Kohlenstoffgehalt hergestellt werden. Darüber hinaus entwickeln wir Fahrzeuge, die aus insgesamt weniger Einzelteilen bestehen. Wir verwenden mehr Biowerkstoffe aus erneuerbaren Quellen und konstruieren unsere Fahrzeuge so, dass sie einfacher zu demontieren und zu recyceln sind.

 

Unsere Ziele für die kommenden Jahre

Unsere Global Challenge 2050

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg sämtliche CO₂-Emissionen zu vermeiden.

Unser globales Zwischenziel für 2030

Bis zum Jahr 2030 haben wir uns das Ziel gesteckt, verglichen mit dem Niveau von 2013, die CO₂-Emissionen über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg um mindestens 25 Prozent zu senken.

Was wir bisher erreicht haben



Beispiele für die von Toyota bisher erreichten Ziele

Die CO₂-Emissionen unseres neuen Prius Plug-in Hybrid-Elektrofahrzeugmodells lagen 5 Prozent unter denen des Vorgängermodells - durch den Einsatz erneuerbarer Energien können die CO₂-Emissionen noch um weitere 31 Prozent verringert werden.
Das Carbon Disclosure Project (CDP) ist eine Organisation, die Unternehmen auszeichnet, welche die Umwelt positiv beeinflussen und dies in einem jährlichen Bewertungsverfahren ausweisen. Die hierbei führenden Unternehmen werden in das sogenannte A-Rating des CDP aufgenommen. Toyota erreichte 2017 im Bereich Klimaschutz einen Platz in diesem A-Rating .
Beispiele für die von Toyota in Europa bisher erreichten Ziele
Die CO₂-Emissionen des neuen Yaris Hybrids lagen um 38,4 % unter denen des Vorgängermodells des Yaris

Wie verändern unsere Umweltziele heute schon unsere Welt?

Toyota unterstützt den Bau des ersten Schiffes mit Wasserstoffantrieb

Das 2017 im französischen Saint-Malo in Dienst gestellte Schiff „Energy Observer“ ist das erste autonome Wasserstoff-Schiff, dessen Betrieb weder Treibhausgase noch Feinstaubemissionen verursacht.  Dieses elektrisch angetriebene Schiff der Zukunft nutzt für seinen Betrieb einen Mix aus erneuerbaren Energien und ein System, mit dem sich aus Meerwasser kohlenstofffreier Wasserstoff gewinnen lässt.
Da Wasserstoff im Mittelpunkt des Energy Observer-Projekts steht, war es für  Toyota Motor Europe eine perfekte Option, sich als Projektpartner daran zu beteiligen. Wir sind stolz darauf, über 6 Jahre hinweg die Testphase des Schiffes unter unterschiedlichen Klimabedingungen weltweit begleitet zu haben.

Emissionsfreie FCEV-Lkw liefern Waren in Los Angeles aus

Wie der Einsatz der FCEV-Technologie (Fuel Cell Electric Vehicle) bei schweren Lkw erfolgreich genutzt werden kann, zeigt dieses außergewöhnliche Beispiel für ein innovatives Logistikprojekt, das im Hafen von Los Angeles seinen Anfang nahm. Dieses Null-Emissionen-Wasserstoff-Projekt für den Güter- und Lastverkehr wird neben weiteren Unternehmen auch von Toyota unterstützt. Es umfasst 10 schwere Lkw mit Brennstoffzellenantrieb sowie vier emissionsfreie Fahrzeuge für den Güterumschlag.
Darüber hinaus werden zwei neue Betankungsstationen zu den drei bereits bestehenden in der Nähe von Toyota-Standorten im Großraum Los Angeles hinzukommen. Dieses groß angelegte Projekt wird einen wichtigen Beitrag im Rahmen des "Shore to Store"-Projekts leisten, bei dem Waren vom Hafen zu den Empfängern emissionsfrei transportiert werden - zunächst im Großraum Los Angeles und dann aber auch im weiteren Umland . Dies wird einen Beitrag dazu leisten, die jährlichen Abgasemissionen um 465 Tonnen an Treibhausgasen zu verringern.

Die Herstellung von Brennstoffzellen-Wasserstoff aus der Umgebungsluft

Es klingt wie Magie: Du bringst ein bestimmtes Gerät in Kontakt mit Luft und mit Sonnenlicht und siehe da: es produziert Kraftstoff - ohne dass Dir irgendwelche Kosten dabei entstehen! Dies ist die Grundidee hinter den Forschungsaktivitäten des niederländischen „Dutch Institiute for Fundamental Energy Research (DIFFER)“  für erneuerbare Energiequellen in Zusammenarbeit mit Toyota in Europa. Im Rahmen dieser Partnerschaft soll ein Gerät entwickelt werden, mit dem kondensiertes Wasser aufgefangen wird, um daraus dann mit Hilfe von Sonnenenergie Wasserstoff und Sauerstoff zu gewinnen.
Inzwischen konnten DIFFER und Toyota in Europa in einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie zeigen, dass sich dieses Prinzip der Energiegewinnung sehr wohl in der Praxis umsetzen lässt. Die Wissenschaftler entwickelten eine neuartige fotoelektrochemische Feststoffzelle, mit der erstmals Wasser aus der Umgebungsluft gewonnen wird, um daraus dann mit Hilfe von Sonnenlicht Wasserstoff herzustellen.

In der nächsten Projektphase beabsichtigen die beteiligten Partner, den Aufbau der Anlage erheblich zu verbessern. Dies soll mit Hilfe des Einsatzes innovativer Materialien und durch die Optimierung der Systemarchitektur erreicht werden, um sowohl die Menge an benötigtem Wasser, als auch die Menge an absorbiertem Sonnenlicht zu erhöhen. Sobald diese technologische Hürde genommen ist, wird die Technologie des Forschungsprojekts in größerem Maßstab getestet.