Bett – Ruhe! Tipps für einen besseren Schlaf

Schallschutz

Endlich Ruhe – ein anstrengender Tag ist vorbei: Sie sehnen sich nach Ihrem gemütlichen Bett. Doch was tun, wenn rund um Sie herum nichts als Lärm ist? Wie finden Sie die Ruhe, die Sie brauchen?

Geräusch oder Lärm: Die Wahrnehmung ist subjektiv. Faktoren wie Lebenssituation oder Stressdisposition beeinflussen ob Geräusche als störend, neutral oder angenehm wahrgenommen werden. So wird Lärm von Nachbarn, zu denen ein gutes Verhältnis besteht, als weniger störend empfunden. Schlaf hemmend sind in der Regel Melodien, verständliche Unterhaltungen oder Badgeräusche von nebenan und natürlich der Verkehrslärm.

Die Folgen von Schlafmangel: Verringerte Aufmerksamkeit sowie frühzeitige geistige und körperliche Ermüdung. Darüber hinaus zeigen Studien, dass auch unsere Gesundheit leidet. Das Risiko für Infektanfälligkeit ist nur eine der möglichen Folgen von Schlafmangel. Helfen können spezielle Schallschutz-Fenster.

Nach individueller Raumnutzung planen

Nicht jeder Raum im Haus oder in der Wohnung benötigt den gleichen Schallschutz. Während es im Schlafzimmer oder im Arbeitszimmer zumeist um Erholung oder Konzentration geht und hier entsprechend effektive Schallschutzfenster zum Einsatz kommen sollten, darf es im Wohnzimmer, im Bad oder in der Küche schon einmal etwas lauter sein. Entsprechend unterschiedlich kann auch die Schalldämmwirkung der Fenster ausfallen. Während sich bei Belastungen durch Straßen mit sehr hohem Verkehrsaufkommen besondere Fassaden-Fenster bewähren, sind in Einflugschneisen auch Lösungen für Dachfenster gefragt.

Viele Hersteller bieten dafür spezielle Ausführungen mit besonders gutem Schallschutz an. Diese Modelle der Schallschutz-Klasse 4 haben ein Schalldämm-Maß von 42 Dezibel, was im Vergleich zu einem normalen Fenster einer Minderung des von außen kommenden Schalls um etwa 60 Prozent entspricht.

  Ein weiterer wichtiger Faktor: Vergessen Sie auf keinen Fall den alten Rollladen. Bleibt er unverändert, kann der Lärm trotz neuer Fenster über den alten, nicht umfassend gedämmten Rollladenkasten in die Wohnräume eindringen. Der Einbau einer speziellen Schallschutzeinlage im vorhandenen Sturzkasten oder der Einbau eines speziell gedämmten Rollladenaufsatzkastens schaffen in solch einem Fall Abhilfe.

Schallschutz-Fenster für einen ruhigen Schlaf

Die Schallschutz-Fenster sind im Vergleich zu normal isolierverglasten Fenstern mit besonders dicken Scheiben ausgestattet. Zudem werden für die beiden Scheiben der Isolierverglasung eines solchen Fensters unterschiedliche Stärken verwendet. Dadurch treten wegen des unterschiedlichen Schwingungsverhaltens deutlich weniger Resonanzerscheinungen auf. Neben der Verglasung spielt die allgemeine Qualität der Flügel- und Blendrahmen-Konstruktion eine wichtige Rolle. Diese sollten möglichst starke Profile und wenigstens zwei dicht schließende, umlaufende Dichtungen haben.

So viel Schall dämmen Fenster

Auskunft über die Schalldämm-Eigenschaften eines Fensters gibt das Schalldämm-Maß Rw nach DIN 4109. Der Rw-Wert wird in dB (Dezibel) angegeben und zeigt an, wie stark der Schalldurchgang durch das Fenster gemindert wird. Je größer dieser Wert ist, desto größer ist die Schallminderung und desto weniger Schall kommt in den Raum. Somit können Außengeräusche wie laute Musik oder Verkehrslärm je nach Schalldämm-Maß der Fenster verringert werden.

Schallschutz ABC

Gemeinsam mit dem Fraunhofer Informationszentrum Raum und Bau IRB hat der Bauherren-Schutzbund e.V. ein kurz gefasstes ABC des Schallschutzes aufgelegt. Der Schallschutz gilt als wichtiges Qualitätsmerkmal für Immobilien. Da seine Qualität wiederum schwer zu definieren ist, will der Ratgeber grundlegendes Wissen zum Schallschutz vermitteln und aufzeigen, was Bauherren und Immobilienkäufer beachten sollten. Der Ratgeber „Schallschutz ABC“ steht kostenlos unter www.bsb-ev.de als Download zur Verfügung.

Fördermöglichkeiten

Eigenheimbesitzer, die den Einbau eines Schallschutz-Fensters planen, sollten sich informieren, ob Fördermöglichkeiten bestehen. Je nach Region existieren unterschiedliche Programme, bei denen Bund, Länder oder Gemeinden bis zu 75 Prozent der Investitionen in passive Schallschutzmaßnahmen erstatten.

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