Jeder sollte jederzeit einen Begleiter im Rücken haben.

Auch Welten-Bummler.

–> KÖLN – LÅTEFOSSEN.
1.614 km, 20 Stunden, 12 Minuten.

» Ich lief vor lauter Freude zum Garten raus und konnte es kaum erwarten, ihn endlich zu sehen. Ohne Begrüßung rannte ich lachend an meinen Großeltern vorbei, nahm schnittig die Linkskurve entlang der Rosenhecke und unter der alten Linde stand er plötzlich da, genauso, wie mein Opa ihn beschrieben hatte: septemberhimmelblau und wunderschön. Das Dach stand weit offen und die blanke Kühlerhaube strahlte mir im Sonnenschein entgegen.

› Der ist so schnell ‹, versprach mein Großvater, › damit fahren wir der Welt davon! ‹ Von diesem Gedanken war ich sehr begeistert, obwohl ich keine Ahnung hatte, wie das gehen sollte. Doch schon ein paar Stunden später, als die Reise endlich losging und ich vom Rückfenster aus wie verrückt meinen Eltern winkte, war mir klar, so ein Auto wie dieses ist zu allem fähig, speziell, um Glück zu erfahren. Mein erster Urlaub, den ich mit meinen Großeltern verbrachte, war längst nicht mein letzter mit ihnen.

Gemeinsam, meistens in den ersten zwei Wochen der Sommerferien, gingen wir zusammen auf große Tour. Die Ferienziele konnten unterschiedlicher nicht sein, doch das Reisemittel war immer das gleiche. Na klar kenne ich heute auch das Reisen mit Flugzeugen oder Zügen zur Genüge. Doch erst mit dem Auto bin ich wirklich frei, kann spontan die Richtung wechseln, von jetzt auf gleich anhalten, den Augenblick genießen und ihn für immer einfangen. Bei unserer letzten Autoreise durch Skandinavien gab es wieder viele dieser unvergesslichen Momente.«

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» Die Horrorvorstellung ist für mich eher die Panne oder ein Unfall im Ausland ....

... schließlich ticken die gesetzlichen Uhren in den einzelnen Ländern ja oft ganz anders.  Da nicht doof dazustehen, sondern wirklich sicher unterwegs zu sein, ist schon ganz viel wert. Und was die Überfüllung der Autobahnen angeht, haben wir seit ein paar Jahren einen guten Entschluss gefasst: Wir fahren einfach gegen die Trends der Massen. Spanien, Italien und Frankreich sind die Topfavoriten der meisten, so sind natürlich auch die Straßen Richtung Süden extrem voll.

So haben wir unter anderem den Norden für uns entdeckt und mit ihm einen skandinavischen Traum, der von wirklich jedem geträumt werden kann. Vor zwei Jahren verbrachten wir erstmals einen ganz entspannten Strandurlaub in Dänemark, letztes Jahr ging es im Juni für uns nach Schweden zum Mittsommerfest – das war wirklich ein magisches Event. «

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Marta und ihr Mann Paul sind mit ihrer Leidenschaft nicht allein.

Über 50 Prozent der deutschen Bevölkerung setzen aufs Reisen mit dem Pkw.

Das liegt einerseits an der viel zitierten Liebe der Deutschen zum eigenen Auto, andererseits an der enormen Selbstbestimmung, die so ein kleines Wunder auf vier Rädern mit sich bringt.

» Der Urlaub beginnt für uns, sobald der Motor gestartet ist und wir die ersten Meter unterwegs sind. Dabei haben wir es gar nicht eilig, unser Ziel zu erreichen. Im Gegenteil, wir ändern die geplante Route immer wieder gerne und freuen uns über diese vielen kleinen Entdeckungen, die wir auf unseren Reisen machen.

Für den Fall, dass uns eine Gegend besonders in den Bann zieht, haben wir im Kofferraum Schlafsäcke und Zelt dabei, so können wir genau da bleiben, wo es uns gerade gefällt. Und sollte uns unterwegs tatsächlich mal ein Stau erwischen, bleiben wir entspannt, denn auch der gehört irgendwie zum Unterwegssein dazu. «

» Ziele erreichen? Nein, Träume verwirklichen! «


Ankommen, um weiter zufahren. Entdecken, um den Geist zu beflügeln. Da wäre unnötiger Stress völlig fehl am Platz. Und sollte auf den vielen Strecken, die Marta und Paul noch bereisen werden, trotzdem etwas passieren, dann wissen sie, dass jemand rund um die Uhr für sie da ist. Dafür sorgt ihre Kfz-Versicherung mit Auslandsschadenschutz.

Diesen Zusatzbaustein haben sie bewusst hinzugewählt, weil sie wissen, dass viele europäische Länder bei der Abwicklung von Pannen und Unfällen rechtlich ganz anders aufgestellt sind. Sollten sie z. B. schuldlos in einen Unfall verwickelt werden, wird mit dieser Versicherung der Schaden unkompliziert nach deutschem Recht reguliert, und kommt es zu schwierigen Verhandlungen mit dem Unfallgegner, werden diese zuverlässig abgewickelt. Der dazugehörige Autoschutzbrief sichert außerdem die sichere Rückkehr nach Hause.

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Unser Lachen im längsten Licht.

» Um den 21. Juni herum erreicht die Sonne den nördlichsten Punkt ihrer Umlaufbahn und schenkt den Menschen den längsten Tag des Jahres. Man nennt die Nächte um diesen Tag schon seit Jahrhunderten die „Weißen Nächte“. Der Nordhimmel erstrahlt dann in verschiedenen Farben, besonders in blau-violetten und roten Tönen.

Diese zauberhafte Atmosphäre lädt zum Feiern ein. » Von überallher kommen Menschen zusammen, darunter Paul mit Kanelbrännvin, einem schwedischen Zimtschnaps, und ich mit Honigwein und Blumen im Haar. Dieses Blumenritual hat seit Ewigkeiten Tradition und ist mit einem alten Glauben verbunden, der besagt, dass junge Mädchen, die ohne Partner sind, auf sieben verschiedenen Wiesen sieben verschiedene Blumen pflücken sollen. Anschließend werden diese gebunden und über Nacht unters Kopfkissen gelegt. Während des Schlafs träumen die Mädchen dann von ihrem zukünftigen Mann ...

Scheinbar funktioniert das bis heute, sonst würde man ja nicht so viele blumenpflückende Frauen dort sehen. Anschließend fuhren wir mit unserem Hybrid, der dank seiner Sparsamkeit das perfekte Reiseauto ist, einen großen Bogen Richtung Norwegen. Dort, in der Provinz Hordaland, bestaunten wir den Zwillingswasserfall Låtefossen mit seiner Fallhöhe von 165 Metern.

Anschließend besuchten wir Oslo für zwei Tage. Hier besichtigten wir den Vigelandpark mit seinen rund 200 Skulpturen und bei einer Shoppingtour kamen Paul und ich einfach nicht drum rum, uns jeweils einen richtig schönen Norwegerpulli zu kaufen. Dann am der Augenblick, auf den wir uns besonders gefreut haben: Wir konnten abtauchen in eine absolut faszinierende nterwasserwelt. Es müssen nämlich nicht die Karibik oder die Malediven sein, auch Norwegen bietet für Taucher viele interessante Tauchgebiete. «

Tauchexpeditionen inmitten von Naturwundern.

Unzählige felsige Inseln, idyllische Fjorde und ein Klima, das dank der Einflüsse des Golfstroms mit warmen Sommertagen und milden Wintern begeistert. Der einzigartige Schärengarten Südnorwegens zieht – neben vielen weiteren Revieren – Taucher aus aller Welt an und belohnt mit einer überraschend artenreichen Unterwasserfauna und -flora.

» Paul und ich haben beide nicht geglaubt, welche Vielfalt uns dort begegnet: Seeanemonen, Fische in allen Formen und Farben, Seesterne oder Taschenkrebse... 

... Wieder an Land, wenn der Kopf voller Impressionen war und der Bauch nach Nahrung rief, erwarteten uns vorzügliche Restaurants. Die meisten davon lockten mit ausgesuchten Fischgerichten, und in einem dieser Lokale entstand der Plan für unseren nächsten Auto-Trip gen Norden. Im Herbst geht es für uns wieder nach Schweden auf eine ganz besondere Safari – zur Schalentiersafari. Wir können es kaum erwarten, mit den Fischern in See zu stechen und Teil einer rauen und trotzdem sehr romantischen Welt zu sein. «

Ein Bild von Norwegen

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Traditionelles

Die beliebten Norweger-Pullover werden meist aus Schafswolle produziert. Der grobe Strick und die typischen Motive machen ihn zu einem kuscheligen, warmen und zeitlosen Wegbegleiter.

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Cafés und Restaurants

In den letzten Jahren ist eine innovative Gastroszene entstanden, die mehr und mehr an Beliebtheit gewinnt. Sie zeichnet sich durch eine hohe Identifikation mit der Region aus und verbindet diese mit Kreativität und Feinsinn für neue Trends.

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Neue Freunde gefällig?

Die Samen verstehen sich bis heute als eigenständiges Volk, das ihre eigenen sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Institutionen beibehalten hat. Sie leben vorwiegend im Norden Fennoskandinaviens, ihr Siedlungsgebiet reicht bis in die schwedische Gemeinde Idre.

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Frischer Weißfisch

Die norwegische Küche ist durch lange Winter und kurze Sommer geprägt. Neben Fisch werden auch viele andere Lebensmittel getrocknet, gesalzt, eingelegt oder geräuchert.

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