E-Bike-Reise

Naturräume um Salzburg mobil erleben

Wer sich vom Alltagsstress lösen möchte und gerne die Freiheiten der Natur genießt, der sollte sich den „Slow Bike“-Radweg nicht entgehen lassen. In der romantischen Landschaft des Alpenvorlandes nimmt man sich Zeit für Erlebnis und Erholung.

Durch das Salzburger und Berchtesgadener Land wird die geschichtsträchtige Mozartstadt Salzburg mit lebendigen Naturattraktionen verbunden. Insgesamt 2.650 Höhenmeter auf 160 Kilometern Strecke: Wer mal wieder richtig durchatmen will, kommt hier auf seine Kosten und mit dem E-Bike gelingt das hürdenfrei und ganz ohne Anstrengung. Von Gipfel zu Gipfel lädt die panoramareiche Route mit jedem Blick zum Träumen ein.

Entwickelt wurde sie im Rahmen des Projekts „3 EuRegio Gipfel“ und verbindet die Regionen Salzburg, Berchtesgadener Land und Traunstein. Mit sanfter Gelassenheit wird man über die Berge Gaisberg, Högl und Buchberg hinweg durch viele Naturwaldreservate, Landschaftsschutzgebiete und Naturparks im Alpenraum geführt. Der richtige Weg, um dem Großstadttrouble zu entkommen. Mit Tagesetappen von 23 bis 55 Kilometern lassen sich die 160 Gesamtkilometer bequem auf vier facettenreiche Tage aufteilen.

Damit jeder die Möglichkeit hat, die „Slow Bike“ Tour auf ihre einzigartige Art und Weise zu erleben, stellt der Marktführer movelo eine Vielzahl an E-Bike-Verleihstationen, Ladestationen, Lenk- und Leitsystemen bereit. Die besondere Infrastruktur bietet einen verlässlichen Wegbegleiter, der alle Entdecker sanft durch die Regionen führt.

Für die Genießerstunden nach jeder Etappe, der verdienten Pause zwischendurch oder einem simplen Energieschub für das E-Bike findet sich stets eine Auswahl fahrradfreundlicher Gaststätten und Unterkünften.

Grundstein der Strecke ist die schöne und urige Kurstadt Bad Reichenhall, die mit ihrem Charme verzaubert. Aus der Stadt heraus führt der Weg vorbei am königlichen Kurgarten und Kurhaus, entlang des Saalachufers und hinauf zum Högl. Mit 827 Metern ist der Högl der erste von drei Bergen auf dieser Strecke und bietet bereits zu Beginn eine eindrucksvolle Sicht auf Salzburg und das imposante Umland. Der Aufstieg ist zwar steil, mit dem E-Bike als Gefährten dennoch keine Hürde.

Die Hochmoore im Schönramer Filz

Die Abfahrt hinab nach Anger führt vorbei am Hölgwörthersee mit Stiftskirche, einem malerischen Kleinod mit romantischer Schlossinsel. Eine am See gelegene kleine Badeanstalt ist ein Geheimtipp, denn das Wasser des Höglwörthersees ist angenehm warm und lädt zum Baden ein.

Weiter führt die Route durch flaches Land nach Teisendorf und Gumperting und stößt bald schon auf die Sur, wo die Strecke deutlich hügeliger wird.

Hinter Schönram erreicht der Weg das Schönramer Filz, eines der größten Hochmoore in Südostbayern. Das unglaubliche Naturland erinnert an vergessene Zeiten. Die Moränenlandschaft ist geprägt von sanften Hügelketten, Seen und Mooren, die den idealen Raum für eine lebendige Artenvielfalt schafft. Flach gezogene Berge ragen wie Inseln aus dem Moor heraus, ein Schauspiel wie aus einer anderen Welt. Über eine weitreichende Wiesenfläche gelangt man zum Abtsdorfer See, ein Moor-Badesee inmitten eines Landschaftsschutzgebietes, bevor der Radweg schließlich auf die Verbindungsstraße nach Laufen führt.

Mit der zweiten Etappe geht es auf nach Mattsee und hinein in die Wiesen, Weiden und Äcker des Salzburger Alpenvorlandes. Hier liegen die Weiler wie an einer Perlenschnur. Nach dem Oichental beginnt eine knapp zwei Kilometer lange, teilweise sehr steile Steigungsstrecke über das „Hörndl“. Auch hier belohnt wieder der beeindruckende Fernblick auf die Kalkalpen. Hinab in den Ort Mattsee führt der Weg an den grünen Ufern der Trumer Seen vorbei.

Kulturliebhaber kommen in Mattsee voll auf ihre Kosten. Der Ort verfügt über interessante Sehenswürdigkeiten, die man sich nicht entgehen lassen sollte: das Schloss, die Stiftskirche, das Bajuwaren Freilichtmuseum und das neue Museum Fahrtraum, eine Hommage an Ferdinand Porsche mit einer Ausstellung außergewöhnlicher Automobile aus der Zeit ab 1900.

Die dritte Etappe beginnt mit einem fünf Kilometer langen Anstieg zum Buchberg und dem gleichnamigen Naturpark. Auf dem Gipfel erstreckt sich das Salzburger Seenland mit einem grandiosen Blick bis zu den Bergketten im Süden vor dem Betrachter. Ab Eugendorf verläuft die Strecke auf der ehemaligen Bahntrasse der Ischlerbahn, bis sich an der Mündung von Alterbach und Salzach der malerische Blick auf die Salzburger Altstadt öffnet.

In Mozarts Stadt

Wer Mozarts Heimat einmal mit anderen Augen betrachten und das Naturell der zeitlosen Schönheit seiner Natur selbst erleben möchte, der wird auf der „Slow Bike“-Tour ein Gefühl der Verbundenheit bekommen und den einzigartigen Charakter Salzburgs erleben. 

Die wunderschön melancholischen Voralpenhügel umarmen die eindrucksstarke Stadt im Talkessel. Der Blick auf die historischen Gebäudeensembles zaubert dem Betrachter ein Lächeln ins Gesicht. Neben Mozarts Geburts- und Wohnhaus beeindruckt Salzburg mit der Festung Hohensalzburg, dem DomQuartier sowie zahlreichen Festspielhäusern. Der Radweg selbst passiert einige Sehenswürdigkeiten, ehe er durch den Stadtteil Parsch das Stück Geschichte wieder verlässt.

Der letzte Teil der Rundreise führt gleichzeitig auf den letzten der drei Berggipfel. Mit 1.288 Metern ist der Gaisberg der höchste auf dieser Rundstrecke und beeindruckt jeden Reisenden mit einem 360°-Panoramablick auf die Alpen und das nördliche Vorland – ein berauschendes Gefühl.

Weiter geht es von Elsbethen-Glasenbach nach Hellbrunn, wo das Schloss Hellbrunn mit seinen prächtigen Gartenanlagen und trickreichen Wasserspielen liegt. Sie machen die weitläufigen Parkanlagen seit 400 Jahren zu einem Ort der Lebensfreude. Durch Wals-Siezenheim, Großgmain und Bayerisch Gmain geht es schließlich bergab zum Ausgangsort der Tour Bad Reichenhall.

Es wird empfohlen, die Tour im Uhrzeigersinn zu fahren. Die Strecke verläuft fast nur über Radwege und verkehrsarme Nebenstraßen. Sehenswertes bietet die Strecke in Bad Reichenhall (Alte Saline), Oberndorf (Stille-Nacht-Kapelle), Anger (Höglwörthersee mit Stiftskirche), Salzburg (DomQuartier, Mozart Geburtshaus und Wohnhaus, Schloss Hellbrunn).

Salzburg ist seit 2009 eine von sieben E-Mobilitätsmodellregionen des Klima- und Energiefonds in Österreich. Der Ankauf von E-Fahrzeugen und der Ausbau der Ladeinfrastruktur stehen dabei im Fokus. Letztere wird seit 2012 hauptsächlich von ElectroDrive aufgebaut. An fest installierten Ladestationen und Ladepunkte kann, nach vorheriger Anmeldung, über unterschiedliche Tarife das E-Fahrzeug geladen werden. Eine Auswahl der Ladestationen sowie mehr Informationen auf electrodrive-salzburg.at und e-connected.at.

Eine Broschüre mit Informationen und detaillierten Etappenbeschreibungen ist zu bestellen über Salzburg.info. Weitere Informationen und interaktive Karten im Internet: www.slow-bike-tour.com

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