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Sicherheitsoffensive bei Toyota

Fahrassistenzsystem Toyota Safety Sense bereits im Kleinwagensegment

Toyota präsentiert mit „Toyota Safety Sense“ ein neues Bündel von Sicherheitstechnologien, mit denen Unfälle vermieden oder deren Folgen deutlich gemildert werden können. Bislang sind aktive Sicherheitssysteme lediglich der Mittel- und Oberklasse vorbehalten.

  • Spurhalteassistent, Pre-Collision System werden großflächig ausgerollt
  • Aktive Sicherheit und Fahrassistenz auf einem neuen Level
  • 85 Prozent aller Modelle bis Ende 2016 mit Toyota Safety Sense

Köln. Toyota präsentiert mit „Toyota Safety Sense“ ein neues Bündel von Sicherheitstechnologien, mit denen Unfälle vermieden oder deren Folgen deutlich gemildert werden können. Bislang sind aktive Sicherheitssysteme lediglich der Mittel- und Oberklasse vorbehalten. Mit dem eigens von Toyota entwickelten Fahrassistenzsystem ändert sich das ab sofort, denn nun können auch der Aygo, der Yaris und der neue Auris gegen Aufpreis von 350,- bis 550,- Euro damit geordert werden. Der neue Avensis hat das System bereits serienmäßig ab der Comfort Ausstattung an Bord. Bis Ende 2016 werden 85 Prozent der in Deutschland angebotenen Modelle über Toyota Safety Sense erhältlich sein verfügen.

Grundsätzlich verfügen damit ausgestattete Fahrzeuge über zwei aktive Assistenzsysteme: Das Pre-Collision System PCS und den Spurhalteassistent LDA. Eine Kombination von Laser und Kamera, die im Bereich des Innenspiegels an der Windschutzscheibe montiert ist, überwacht die Fahrbahn vor dem Fahrzeug. Erkennt das PCS eine drohende Kollision mit einem, wie zum Beispiel plötzlich bremsende Fahrzeuge, so wird der Fahrer sowohl optisch als auch akustisch aufgefordert, einen Bremsvorgang einzuleiten.

Um den kürzest möglichen Bremsweg zu erzielen wird dazu bereits der Bremsassistent aktiviert. Scheint ein Aufprall unvermeidlich, wird praktisch schon in der Schrecksekunde des Fahrers, autonom eine Vollbremsung eingeleitet. Dabei wird das Fahrzeug bis zum Stillstand abgebremst, oder die Fahrzeuggeschwindigkeit um mindestens 30 km/h reduziert, so dass ein Unfall vermieden oder aber die Wucht des Aufpralls signifikant reduziert wird. Die autonome Notbremsfunktion ist aktiv im Geschwindigkeitsbereich zwischen 10 und 80 km/h, bei denen 80 Prozent der Auffahrunfälle passieren.

Der Spurhalteassistent erkennt die seitlichen Fahrbahnmarkierungen, verlässt das Fahrzeug die Fahrspur, ohne dass der Blinker gesetzt wurde, warnt das System den Fahrer optisch und akustisch. Der Yaris verfügt zudem über einen Fernlichtassistenten, der beim neuen Auris und neuen Avensis noch um eine Verkehrszeichen-Erkennung ergänzt wird. Aktuelle Verkehrszeichen werden dabei im Kombiinstrument farblich dargestellt, so dass der Fahrer über jeweils aktuell geltende Geschwindigkeitsbegrenzung oder Überholverbote informiert bleibt.

Die Sicherheit im Dunkeln optimiert der Fernlicht-Assistent. Er erkennt Scheinwerfer und Rückleuchten anderer Fahrzeuge und schaltet automatisch zwischen Fernlicht und Abblendlicht um.

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