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Rennen zum Auftakt der FIA WEC

Vielversprechendes Podium für Toyota GAZOO Racing

Bei einem ereignisreichen Rennen zum Auftakt der FIA WEC Langstreckenweltmeisterschaft 2016 bei den 6 Stunden von Silverstone erzielte TOYOTA GAZOO Racing einen ermutigenden Podiumsplatz.

Köln,19.04.16. Stéphane Sarrazin, Mike Conway und Kamui Kobayashi setzten die Serie von Podiumsplätzen für TOYOTA in Silverstone fort, die bis zur ersten WEC-Saison 2012 zurückreicht.

Aus dem dritten wurde im Nachhinein sogar noch ein zweiter Rang, nachdem der siegreiche Audi mit der Startnummer 7 wegen eines Regelverstoßes disqualifiziert und der Porsche Nummer 2 dadurch zum Sieger erklärt wurde.

Mikes dritter Podiumsplatz überhaupt bescherte ihm zugleich die Richard Lloyd-Trophy, die dem jeweils bestplatzierten Fahrer des British Racing Driver’s Club bei den 6 Stunden von Silverstone überreicht wird.

Kamui erlebte sein Debüt in der LMP1 und saß zum ersten Mal seit dem Grand Prix von Abu Dhabi 2009 wieder am Steuer eines TOYOTA. Auf dem Weg zum Podium bot er dabei eine starke Vorstellung.

Auch der Wagen mit der Startnummer 5 von Anthony Davidson, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima befand sich auf einem guten Weg, als ein platter Reifen den hinteren Teil des Autos schwer beschädigte. Das Rennen wurde auf Platz 16 beendet.

Bei Sonnenschein – ganz im Gegensatz zum Schneefall vom Samstag – erlebte der TS050 HYBRID ein vielversprechendes Renndebüt. Dabei zeigte er sein Potenzial mit einer Rundenbestzeit, die nur um 0,354 Sekunden hinter der schnellsten Rundenzeit des gesamten Rennens lag.

In den kommenden Rennen wird noch viel mehr vom neuen Auto erwartet, da das Team sein Verständnis für die Einstellungen des neuen 2,4-Liter-Turbomotors und des 8MJ Hybridsystems stetig verbessert, um die Leistung des Wagens zu optimieren.

In der Frühphase des Rennens fuhren die beiden TS050 HYBRID, von den Positionen fünf und sechs gestartet, nah beieinander, wobei Sébastien mit der Nummer 5 Mike beim Start überholen konnte. Durch Probleme beim Nummer-1-Porsche und beim Audi mit der Nummer 8 verbesserten sich die TOYOTAS auf die Ränge drei und vier.

Bei Halbzeit lag die Nummer 5 auf Rang drei, geriet dann aber wegen eines Reifenschadens in Schwierigkeiten, der ausgerechnet direkt nach einem Boxenstopp auftrat. Das bedeutete, dass Kazuki eine volle Runde von 5,901 Kilometern Länge in langsamer Fahrt zurücklegen musste, während der zerfetzte Reifen große Teile der Verkleidung beschädigte.

Nach intensiven Reparaturarbeiten durch die Mechaniker, die insgesamt 41 Minuten beanspruchten, kehrte das Auto mit Sébastian am Steuer auf Rang 29 liegend und mit 24 Runden Rückstand auf die Piste zurück.

Während die Crew von Nummer 5 hart kämpfte, um verlorenen Boden im Kampf um Weltmeisterschaftspunkte gutzumachen, legte das Schwesterauto vielversprechende Zeiten hin, die während der letzten Phase der Boxenstopps gleichauf waren mit denen der Führenden.

Wagen Nummer 6 sah die Zielflagge an einem Wochenende, das insgesamt 52.000 Fans erlebte. Dadurch, dass TOYOTA als einziger Hybrid-Hersteller in der LMP1 beide Wagen ins Ziel brachte, führt TOYOTA nun die Markenwertung der Weltmeisterschaft an.

Am 7. Mai kehrt TOYOTA GAZOO Racing bei den 6 Stunden von Spa-Franchorchamps, nur 120 Kilometer von der Heimatbasis des Teams in Köln entfernt, ins Geschehen zurück.

Toshio Sato, Team President: “Es war ein aufregender und ereignisreicher Saisonauftakt. Das Ergebnis ermutigt uns, besonders nach den Problemen im Qualifying. Zwei brandneue Autos ins Ziel zu bringen, ist eine gute Leistung. Wir sind noch nicht dort, wo wir hinwollen, aber wir haben im Vergleich zum letzen Jahr große Fortschritte gemacht. Es ist großartig, dass Wagen Nummer 6 gegen Ende so gute Rundenzeiten erzielte, es beweist das große Potenzial des TS050 HYBRID. Wir werden hart daran arbeiten beim nächsten Rennen noch besser abzuschneiden.”

TS050 HYBRID #5 (Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima) Rennen: P16, 170 Runden, sieben Boxenstopps. Startplatz: 6. Schnellste Runde: 1:41,076 Minute

Anthony Davidson: “Es ist schön, dass das andere Auto auf dem Podium gelandet ist und ich freue mich fürs Team. Es ist die Bestätigung für die harte Arbeit während des Winters. Wir hätten ebenso weit vorne sein können, wäre da nicht der platte Reifen gewesen. Um zu gewinnen sind wir noch nicht schnell genug, aber wir arbeiten daran und werden im nächsten Rennen hoffentlich besser abschneiden.”

Sébastien Buemi: “Erst einmal Glückwunsch an Wagen Nummer 6. Sie sind ein starkes Rennen gefahren und es ist eine schöne Belohnung fürs Team. Es ist ein bisschen schade was uns passiert ist, denn der Reifenschaden hat uns alle Chancen aufs Podium gekostet. Wir werden uns anstrengen, so viel wie möglich aus diesem Wochenende zu lernen. Wir müssen noch viel tun, um zu den anderen aufzuschließen, aber wir haben Fortschritte gemacht im Vergleich zum Vorjahr und wir werden immer weitermachen.”

Kazuki Nakajima: “Es war ein schwieriges Rennen. Unsere Pace war ganz gut, wir sind den anderen aber noch ein wenig hinterher. Das mit dem Platten ist richtig blöd. Ich glaube, dass ich einen GT-Wagen touchiert habe, aber ganz sicher bin ich nicht. In diesem Moment lief einfach alles schief. Meinen Dank an die Mechaniker, die das Auto repariert haben. So konnten wir noch ein paar Punkte sammeln, die wichtig werden können für die Weltmeisterschaft. Wir haben gezeigt, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben und es war ein guter Start. Mal sehen, wie weit wir uns für Spa werden verbessern können.”

TS050 HYBRID #6 (Stéphane Sarrazin, Mike Conway, Kamui Kobayashi) Rennen: P2, 193 Runden, sieben Boxenstopps. Startplatz: 5. Schnellste Runde: 1:40,657 Minute

Stéphane Sarrazin: “Das war zwar kein Sieg, aber ein Podium ist gut fürs Team. Der TS050 ist ein wirklich gutes Auto und hat großes Potenzial. Wir müssen uns im Umgang mit dem Wagen noch in vielen Bereichen verbessern, aber damit sind wir schon weiter als im Vergleich zu 2015. Wir müssen uns anstrengen und jeden Tag unser Bestes geben. Das Team ist hochmotiviert und wir kämpfen hart darum, zurück an die Spitze zu gelangen.”

Mike Conway: “Es ist toll auf dem Podium zu sein und echt cool, das Jahr so zu beginnen. Es war kein einfaches Rennen und der zweite Platz hart erkämpft. Über eine einzelne Runde gesehen ist unsere Pace sehr gut, aber wir müssen noch daran arbeiten, im Laufe eines ganzen Stints zu den anderen aufzuschließen. Wir wissen, worauf wir den Fokus legen müssen. Wir haben wertvolle Punkte für die Weltmeisterschaft eingeheimst und alles in allem war das ein schöner Schlusspunkt für das Wochenende.”

Kamui Kobayashi: “Das war ein positiver Beginn, besonders für mich, war das doch mein erstes Rennen in einem LMP1. Fürs Team gesehen war das der Fortschritt zum letzten Jahr, den wir benötigten und wir haben noch eine Menge mehr Potenzial. Wir müssen das Auto stetig weiterentwicklen um mehr herauszuholen, damit wir mit den anderen um den Sieg kämpfen können. Ich bin sehr gespannt darauf, was wir mit dem Wagen erreichen können.”

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