Toyota ist Mitbegründer eines weltweiten „Wasserstoff-Rat“

Neu gegründeter „Wasserstoff-Rat“ unterstützt Energiewende

Toyota übernimmt Vorsitz des 13 Mitglieder starken Gremiums
  • Weltweite Initiative für mehr Akzeptanz und bessere Infrastruktur
  • Wasserstoff-Fahrzeuge ebnen Weg für schadstofffreie Mobilität
  • Zusammenarbeit mit Politik und anderen Entscheidungsträgern

Köln, den 20.1.2017. Toyota treibt den Wandel hin zu einer schadstofffreien Mobilität sukzessive voran: Der japanische Automobilhersteller hat gemeinsam mit zwölf weiteren Unternehmen aus der Energie-, Technologie- und Verkehrsbranche den „Wasserstoff-Rat“ gegründet. Das Gremium, das im Zuge des Weltwirtschaftsforums im Schweizer Davos erstmals zusammenkam, setzt sich für die Energiewende durch Wasserstoff und wasserstoffbasierte Fahrzeuge ein.

Wasserstoff ist ein Schlüssel für die Energiewende. Bei der Umwandlung in Strom setzt der vielseitige Energieträger weder CO2 noch andere Schadstoffe frei. Die entsprechenden Technologien haben sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt, immer mehr Produkte sind inzwischen auf dem Markt erhältlich. Der große Vorteil: Wasserstoffbasierte Brennstoffzellenfahrzeuge wie zum Beispiel der Toyota Mirai (Kraftstoffverbrauch (Wasserstoff) kombiniert: 0,76 kg/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 0 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km) bieten ähnliche Reichweiten wie konventionell angetriebene Fahrzeuge, auch der Tankvorgang dauert nicht wesentlich länger.

Der neu gegründete „Wasserstoff-Rat“ will Empfehlungen aussprechen und eng mit Politik, Geschäftspartnern und anderen Entscheidungsträgern zusammenarbeiten, um den im Pariser Klimaabkommen vereinbarten Temperaturanstieg auf maximal zwei Grad zu begrenzen. Die 13 Gründungsmitglieder wollen hierfür auch ihre Investitionen in die Entwicklung und Einführung neuer Produkte ausbauen. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich bislang auf rund 1,4 Milliarden Euro pro Jahr.

Neben Toyota gehören dem Gremium unter anderem Fahrzeughersteller wie BMW, Daimler, Honda, Hyundai und Kawasaki sowie Energie- und Technologieunternehmen wie Air Liquide, Alstom, AngloAmerican, Engie, Shell, Linde und Total an. Die Firmen repräsentieren einen Gesamtumsatz von 1,07 Billionen Euro und 1,72 Millionen Mitarbeiter weltweit. Jeweils zwei Unternehmen aus unterschiedlichen Regionen und Branchen übernehmen gemeinsam den Vorsitz des Gremiums, zum Auftakt Air Liquide und Toyota.

„Der Wasserstoff-Rat übernimmt Verantwortung mit der Vorstellung von Wasserstoff-Technologien und ihrer Vorzüge für die Welt. Er wirbt für Partnerschaften und Verständnis bei Regierungen, Industriepartnern und vor allem der Öffentlichkeit. Wir bei Toyota streben seit jeher eine Führungsrolle bei ökologischen und technologischen Fortschritten in der Automobilindustrie an, wozu auch die Einführung von Brennstoffzellenfahrzeugen gehört. Zusätzlich zum Verkehrswesen hat Wasserstoff das Potenzial, den Wandel zu einer CO2-armen Gesellschaft in verschiedenen Industrien und der gesamten Wertschöpfungskette voranzutreiben. Der Wasserstoff-Rat will diesen Wandel aktiv unterstützen“, erklärt Takeshi Uchiyamada, Vorstand bei Toyota.

Ein online unter www.hydrogencouncil.com erhältlicher Bericht, zeigt die Vorzüge von Wasserstoff auf und erläutert die Vision sowie erste Schlüsselaufgaben des Wasserstoff-Rats.

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