Unter vier Liter: TU Darmstadt testet Toyota Prius im Realverkehr.

Unter vier Liter: TU Darmstadt testet Toyota Prius im Realverkehr.

Das Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe der Technischen Universität Darmstadt testete den Toyota Prius im Realverkehr.

  • Emissionsfreie Strecken dank Hybridantrieb
  • Im städtischen Bereich zwei Drittel ohne Verbrennungsmotor unterwegs
  • Rekuperation begünstigt Kraftstoffersparnis unter realen Bedingungen

Köln, den 21.02.2019 Vollhybride sind eine effiziente Alternative zu rein batterie-elektrischen Fahrzeugen. Das Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe der Technischen Universität Darmstadt testete den Toyota Prius im Realverkehr und das Ergebnis lautet: Die vierte Generation des Hybrid-Pioniers kommt bei dem Test mit verschiedenen Fahrern mit einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 3,95 Litern auf 100 Kilometern aus. Damit liegt er deutlich unter dem nach dem WLTP-Zyklus (Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedure) ermittelten Verbrauch von 4,8 l/100 km. Auch bezüglich der Schadstoffemission konnten hervorragende Ergebnisse unter realen Bedingungen nachgewiesen werden.

Hauptaugenmerk der Fahranalysen unter der Leitung von Prof. Dr. techn. Christian Beidl war die Untersuchung des elektrischen Fahranteils und dessen Einflussparameter. Die Versuchsfahrten wurden im realen Straßenverkehr mit Fahrern unterschiedlichen Alters und Geschlechts durchgeführt. Insgesamt zeigte sich, dass bei einer RDE-konformen (Real Driving Emissions) Route mit dem aktuellen Prius unabhängig vom Fahrertyp mehr als die Hälfte der Zeit und über ein Drittel des Weges ohne Einsatz des Verbrennungsmotors gefahren werden konnte.

Im städtischen Bereich verbesserten sich diese Werte sogar auf fast 75 Prozent der Zeit bzw. 66 Prozent des Weges. Der Hybridantrieb des Prius ist nicht von einer Lade-Infrastruktur abhängig, da sich die Batterie je nach Bedarf beispielsweise beim Bremsen immer wieder selbst auflädt.

Ein großes Potential zur Kraftstoffeinsparung attestierte das Institut für Verbrennungskraftmaschinen und Fahrzeugantriebe auch der Energierückgewinnung beim Abbremsen des Fahrzeugs (Rekuperation). Im Durchschnitt konnten mehr als vier kWh/100 km generiert werden, was bei den durchgeführten Versuchsfahrten etwa zwölf Prozent der insgesamt benötigten Energie ausmachte.



Das WLTP-Messverfahren liefert bereits realistischere Verbrauchs- und Emissionswerte als das bisherige Verfahren nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ). Nach aktuellem vorgeschriebenem EU-Messverfahren verbraucht der Toyota Prius im Durchschnitt 3,6-3,4 l/100 km und emittiert 82-78 g/km CO2-Partikel

Die Kraftstoffverbrauchs- und Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen EU-Messverfahren ermittelt. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.

Mehr zu diesem Thema

Toyota GR Yaris ist die „beste Design-Neuheit 2021“ Toyota GR Yaris ist die „beste Design-Neuheit 2021“ Kleiner Sportwagen gewinnt renommierten Autonis-Award Erfolgreicher Saisonabschluss für Toyota Gazoo Racing Germany Erfolgreicher Saisonabschluss für Toyota Gazoo Racing Germany Nico Verdonck erkämpft sich Platz drei im Gesamtklassement der DTM Trophy 2021 Rund 4.000 Quadratmeter Sonnenkraft liefern grünen Strom für Toyota Deutschland Rund 4.000 Quadratmeter Sonnenkraft liefern grünen Strom für Toyota Deutschland Die Kraft der Sonne versorgt Toyota Deutschland mit Energie: Eine rund 4.000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Logistikzentrum im Kölner Stadtteil Marsdorf liefert grünen Strom für die Hauptverwaltung in der Toyota Allee. Toyota startet Förderprogramm gegen Stereotypen Toyota startet Förderprogramm gegen Stereotypen Toyota setzt sich für mehr Frauen in naturwissenschaftlichen und technischen Berufen ein: Das neue Programm bringt Schülerinnen mit weiblichen Vorbildern aus dem Unternehmen zusammen.