Auto selber waschen –

Wie geht es und was ist erlaubt?

Das Auto vor der Haustür zu waschen, klingt zunächst deutlich einfacher und günstiger als die Fahrt zur Waschanlage. Wir zeigen, wie du am besten vorgehst und was aus rechtlicher Sicht zu beachten ist.

Lange Freude an deinem Auto hast du nur, wenn du es innen wie außen gründlich pflegst. Die regelmäßige Fahrt zur Waschanlage macht sich allerdings auf Dauer im Geldbeutel bemerkbar. Für viele Autobesitzer stellt sich daher die Frage, ob das Fahrzeug zu Hause vor der eigenen Haustür geschrubbt und poliert werden kann. Wie du vorgehen solltest, erklären wir dir hier – Aber Vorsicht! Nicht überall ist die Autowäsche auf der Straße oder dem eigenen Hof erlaubt. Wir haben die wichtigsten Regelungen zusammengefasst.

1. Schritt: Den äußeren Schmutz entfernen

Willst du dein Auto selber waschen, solltest du von außen nach innen arbeiten. Grober Schmutz, wie beispielsweise Blätter auf der Windschutzscheibe, kann mit den Händen entfernt werden. Bei Baumharz oder Vogelkot musst du mit dem Hochdruckreiniger ran, um eine optimale Grundlage für die weitere Reinigung zu schaffen. Hierbei ist ein Abstand von mindestens 30 cm einzuhalten, um Beschädigungen zu vermeiden. Danach gehst du mit einem feuchten Schwamm und Autoshampoo über das gesamte Fahrzeug, um es im Anschluss mit einem Mikrofasertuch trocken zu reiben.

Bei den Rädern und Felgen gehst du nach demselben Prinzip vor: Vorbehandlung mit dem Hochdruckreiniger, dann Schwamm mit Autoshampoo. Für hartnäckigen Schmutz empfiehlt sich spezieller Felgenreiniger.

2. Schritt: Für klare Sicht sorgen

Die Scheiben des Autos zu waschen, gelingt dir am besten mit einem weichen Microfasertuch und einem Fensterputzmittel. Denk daran, nicht nur außen, sondern auch innen zu reinigen. Falls sich auf der Frontscheibe fester Schmutz wie Teer gesammelt hat, musst du zu einem Spezialreiniger greifen.

3. Schritt: Türgummis und Kunststoffleisten nicht vergessen

Türgummis neigen zum Austrocken. Dem kann mit speziellen Gummipflegestiften entgegengewirkt werden. Aber auch die Kunststoffleisten benötigen eine gesonderte Behandlung, da sie mit der Zeit matt werden und ihre Farbe verlieren. Hier schafft ein Kunststoffpflegemittel Abhilfe.

4. Schritt: Auf die inneren Werte kommt es an

Außen hast du das Auto gewaschen, jetzt ist der Innenraum an der Reihe. Du beginnst zunächst mit dem Aussaugen. Dabei solltest du aufpassen, mit der Staubsaugerdüse keine Kratzer auf den empfindlicheren Kunststoffen zu hinterlassen. Mit sanften Reinigern und einem Microfasertuch befreist du die Armaturen von Staub und Verschmutzungen. Eine oberflächliche Reinigung der Sitze ist damit ebenfalls möglich, bei tiefergehenden Verunreinigungen sind allerdings Polsterreiniger die bessere Wahl.

Darf ich das Auto auf der Straße waschen?

So verlockend es klingt, das Auto selber zu waschen, so schädlich ist es für die Umwelt. Mit dem Wasser können Ölrückstände, Teer und nicht zuletzt aggressive Reinigungsmittel ins Grundwasser gelangen. Aus diesem Grund ist es insbesondere in Wasserschutzgebieten streng verboten, das Auto zu waschen – ob auf der Straße oder dem eigenen Grundstück. Auf öffentlichem Grund ist es ebenfalls nicht erlaubt, sein Fahrzeug zu reinigen, da dies eine unzulässige Sondernutzung des öffentlichen Verkehrsraums darstellt.

Und wie sieht es auf dem eigenen Grundstück aus?

Ob es erlaubt ist, das Auto auf dem eigenen Grundstück zu waschen, ist nicht einheitlich geregelt und kann sich von Kommune zu Kommune unterscheiden. Bevor du also mit der Autowäsche beginnst, solltest du dich über die geltenden Regelungen vor Ort informieren. Grundsätzlich gilt aber, dass die Autowäsche erlaubt ist, sofern nur klares Wasser ohne chemische Reinigungsmittel verwendet und keine Motorwäsche vorgenommen wird.

Unser Tipp: Nutze Waschplätze, um das Auto selbst zu waschen. Dort stehen nicht nur alle Gerätschaften wie Hochdruckreiniger und Staubsauger zur Verfügung, es gibt außerdem spezielle Reinigungssysteme, um das Abwasser grundwasserschonend abzuführen.

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