Autonomes Fahren -

Toyota unterstützt Open-Source-Fahrsimulator

Das Toyota Research Institute (TRI) fördert die Entwicklung eines Fahrsimulator für autonomes Fahren an der Autonomen Universität Barcelona. Das Computer Vision Center (CVC) erhält 100.000 Dollar.

Mit dem TRI will Toyota die Forschung und Entwicklung von Innovationen der Automobilbranche vorantreiben. Im CVC der Autonomen Universität Barcelona hat das TRI einen neuen Partner gefunden, der finanziell unterstützt wird. Das CVC entwickelt einen Open-Source-Fahrsimulator namens CARLA (Kurzform für: “Cars learn to act”). Dieser soll automatisierte Fahrzeuge in verschiedenen Verkehrssituationen für den urbanen Raum testen. Wir erklären dir, was genau es damit auf sich hat.

Was testet CARLA genau?

Mit CARLA entwickelt das Computer Vision Center in Barcelona einen Fahrsimulator, der automatisierte Fahrzeuge für den stabilen Einsatz im Realbetrieb vorbereiten soll. Ziel ist es damit, die Verkehrssicherheit von autonomen Autos zu gewährleisten und automatisierte Stadtfahrsysteme weiterzuentwickeln. Der Fahrsimulator trainiert und testet vereinfacht gesagt die künstliche Intelligenz hinter dem Steuer autonomer Fahrzeuge für verschiedenste Verkehrssituationen, die sich im realen Straßenverkehr nicht immer überprüfen lassen. CARLA kann unterschiedlichste Umgebungsbedingungen simulieren und lässt sich flexibel an spezifische Projektanforderungen anpassen und erweitern.

Wie unterstützt Toyota das Projekt?

Bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge im Straßenverkehr nehmen Simulatoren eine wichtige Rolle ein. Weil sie komplexere Szenarien in beliebigen Variationen so oft wie nötig abbilden können, die im realen Straßenverkehr nur selten anzutreffen sind, können sie schließlich einen wesentlichen Teil dazu beitragen, die Sicherheit der Autos zu verbessern.

Das Toyota Research Institute (TRI) leistet deshalb einen finanziellen Beitrag von 100.000 Dollar. Mit dem Geld soll das Entwicklerteam, das an CARLA arbeitet, aufgestockt werden und die Fähigkeiten des Fahrsimulators weiter vorangetrieben werden. Das CVC arbeitet dafür zusammen mit Wissenschaftlern, Künstlern und Ingenieuren. Dr. Antonio López, Projektverantwortlicher am CVC, begrüßt die Unterstützung durch Toyota und sieht darin einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung des Systems.

Warum das TRI in Open Source investiert

CARLA basiert auf der Software-Plattform Github, ein Dienstleister zur Verwaltung quelloffener Software. Entsprechend handelt es sich bei der der Entwicklung des Simulators um ein Open-Source-Projekt. Das bedeutet, dass der Quellcode der Software unentgeltlich genutzt und verändern werden kann – auch von anderen Forschern und Entwicklern abseits des CVC.

Vangelis Kokkevis ist Direktor für Fahrsimulation am TRI und begründet die Investitionen in solche offenen Plattformen wie folgt: „Wir fördern die Entwicklung einer gemeinsamen offenen Simulationsplattform, um künftig Informationen, Codes und Daten mit unseren Partnern aus Wissenschaft und Industrie besser austauschen zu können.“

In diesem Sinne hat das TRI auch in den letzten Jahren bereits Investitionen getätigt und unter anderem die Open Source Robotics Foundation gefördert. Sie stellt der Robotik-Forschung Software und Entwicklungstools zur Verfügung.

Um die Forschung am autonomen Fahren weiter zu beschleunigen, hat Toyota das neue Unternehmen „Toyota Research Institute – Advanced Development“ (TRI-AD) ins Leben gerufen.

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