Wie du mit Autopolitur dein Auto auf Hochglanz bringst

Regen, Staub, Harz und Co. – der Lack deines Autos muss viel verkraften und verwittert mit der Zeit. Mit einer Autopolitur verhilfst du deinem Wagen jedoch zu neuem Glanz. Was du dabei beachten musst und wie du dein Fahrzeug mit Know-how in Eigenregie aufpolierst, liest du hier.

Warum ist eine Autopolitur sinnvoll?

Wenn der Lack deines Autos stumpf und matt wirkt, können verschiedene Ursachen dafür verantwortlich sein. Steinschläge sorgen oft für kleinere Blessuren, auch Harze und Staub verunreinigen das Fahrzeug. Verwitterte Lacke entstehen auch durch die UV-Strahlung der Sonne und Niederschläge. Mit einer Autopolitur kannst du bereits feine Kratzer und Lackschäden vom Fahrzeug entfernen. Außerdem dient sie als Schutzhülle gegen neue Beschädigungen, weil sie den Lack versiegelt. Dadurch ist der Lack besser vor äußeren Einflüssen geschützt und wird weniger schnell brüchig und anfällig.

Die beste Autopolitur an einem Fahrzeug erkennst du daran, dass Wassertropfen komplett von der Oberfläche abperlen. Ist die oberste Lackschicht allerdings angegriffen, wird es Zeit, dass Auto zu polieren und mit einem neuen Schutz zu versehen.

Auto polieren in Eigenregie oder in einer Werkstatt?

Wenn du dein Fahrzeug in eine Werkstatt bringen willst, solltest du deutlich höhere Kosten einplanen. Eine professionelle Lack-Politur kostet etwa zwischen 100 und 300 Euro. Der Preis hat seinen Grund, denn der Polier poliert den Lack fachmännisch mit einer Poliermaschine. Außerdem beinhaltet der professionelle Lack-Service oft auch eine Außenreinigung, Glanz-Polituren, Nano-Lackversiegelungen, Schleifpolituren gegen tiefere Kratzer oder Felgenversiegelung.

Die Arbeit der Profis erspart dir Zeit, aber wenn du lieber das Geld sparen willst, kannst du auch selbst zum Polier werden. Im Vergleich erreichst du vielleicht nicht dasselbe Ergebnis, lernst aber durch die Pflege dein Auto und seine Bedürfnisse besser kennen. Kleine Kratzer an deinem Fahrzeug kannst du durchaus selbst entfernen. Sei dabei allerdings vorsichtig, denn richtiges Polieren will gelernt sein, damit am Ende nach der Politur kein böses Erwachen kommt. Unsere Tipps helfen dir dabei.

Vorbereitung der Autopolitur

Bevor du dein Auto polierst, solltest du es auf die bevorstehende Prozedur vorbereiten. Es führt hier kein Weg an einer gründlichen Reinigung vorbei. Mit einer schnellen Fahrt durch die Waschstraße ist es allerdings meistens nicht getan. Stattdessen solltest du dir die Zeit nehmen, bei einem Rundgang um das Fahrzeug die hartnäckigsten Verschmutzungen zu identifizieren. Haften diese noch an Stellen, die du später einer Politur unterziehen willst, kann dein Autolack dadurch Schaden nehmen, wenn du die Verunreinigung vorher nicht entfernst.

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Ein achtsames Auge ist auch bei der Suche nach Kratzern wichtig. Steinschläge oder Schrammen durchdringen die lackierte Beschichtung teilweise bis auf das Blech. Diese Makel müssen ebenfalls behandelt werden, bevor das Auto poliert wird. Du verhinderst damit Korrosion, die den Lack unterwandert und mit der Zeit größere Schäden verursacht. Meist hilft bei der schnellen Ausbesserung von kleinen Kratzern schon ein Lackstift in der passenden Farbe. Im letzten Schritt vor der Autopolitur klebst du alle Kunststoffteile ab, damit diese während des Polierens geschützt sind.

Womit poliere ich mein Auto?

Reinigungsknete ist neben Lappen, Wasser und sanften Reinigungsmitteln ein wertvoller Helfer bei der Autopolitur. Sie ist für die meisten Verschmutzungen sehr gut geeignet und funktioniert ähnlich wie eine Poliermaschine. Ihr Vorteil besteht darin, dass sie den Lack nicht angreift sowie schonend und umweltfreundlich wirkt. Es lassen sich damit beharrliche Ablagerungen wie Harze, Rückstände von Insekten und Kratzer am Autolack entfernen.

Wenn du das erste Mal als Polier deinem Auto etwas Pflege gönnen möchtest, solltest du erst einmal nur einen Schwamm verwenden. Denn die Anwendung einer Poliermaschine erfordert etwas Erfahrung. Die manuelle Autopolitur hilft dir, zunächst ein Gefühl für den richtigen Druck beim Polieren zu entwickeln. Alternativ bietet sich Polierwatte an. Sie ist sehr weich und hat im Vergleich zur Poliermaschine den Vorteil, dass sie in alle Zwischenräume gelangt.

So führst du eine Autopolitur durch

Nach der Reinigung kannst du mit der eigentlichen Autopolitur starten. In der Regel polierst du etwa 0,1 bis 0,5 Mikrometer des Klarlacks weg. Das ist jedoch nicht dramatisch, denn der Autolack ist für gewöhnlich zwischen 100 bis 140 Mikrometer dick. Im Vergleich zu einer Autopolitur mit Poliermaschine benötigst du für die manuelle Autopolitur deutlich mehr Zeit. Allerdings dauert eine gute Autopolitur einfach mal länger. Der Aufwand für diese Pflege lohnt sich aber definitiv für dein Auto und dich. Gute Hilfsmittel für die Autopolitur sind:

  • Poliermittel
  • Pads, Schwamm oder Watte zum Polieren
  • Mikrofasertuch

Die Autopolitur startest du damit, ein wenig Polierpaste auf einem Schwamm oder auf Polierwatte aufzutragen. Das Poliermittel direkt auf den Lack zu streichen, ist dagegen keine gute Idee. Anschließend polierst du dein Auto mit kleinen, kreisenden Bewegungen, die mit leichtem Druck erfolgen. Denn bei der Politur geht es immer darum, den Autolack auszubessern und nicht abzuschleifen. Arbeite dich von Bauteil zu Bauteil, aber vergiss dabei nicht, zwischendurch immer wieder die Reste der Autopolitur mit einem weichen Mikrofasertuch zu entfernen. Fest getrocknete Autopolitur kann beim Abtragen zu Schädigungen führen.

Vermeide diese fünf Fehler beim Polieren

  • Sonne: Führe die Autopolitur in jedem Fall an einem geschützten Ort durch. In der Sonne trocknet die Politur sehr schnell und hinterlässt unansehnliche Spuren.
  • Wind: Ein weiterer Grund, das Auto zum Beispiel in einer Garage zu pflegen, sind unberechenbare Windstöße. Sie wirbeln Dreck sowie andere Partikel auf und konterkarieren deine Politur.
  • falsche Politur: Entscheide dich im Zweifel für eine schwächere Politur, weil du damit die Gefahr minimierst, sogenannte Hologramme in den Lack zu polieren. Es handelt sich dabei um Unregelmäßigkeiten, die nicht schön aussehen. Achte außerdem darauf, dass du ein Poliermittel verwendest, das zur Farbe des Lacks passt.
  • Schmuck: Lege vor der Autopolitur alle Ringe, Armbänder oder Uhren ab, denn diese Accessoires verursachen im schlimmsten Fall unschöne Kratzer auf der Oberfläche.
  • Mattlacke: Die richtige Autopolitur bei matten Lacken ist deutlich schwieriger. Bei falscher Anwendung entfernst du die raue Struktur des Lacks und verhilfst ihm ungewollt zu mehr Glanz. Hier muss ein Profi ran, da sich Fehler beim Polieren von Mattlacken nachher nur schlecht ausbessern lassen.

Poliermaschinen bringen neuen Glanz

Die Vorteile einer maschinellen Autopolitur im Vergleich zum manuellen Polieren liegen einerseits in der zeitlichen Ersparnis, andererseits erzielen sie deutlich bessere Ergebnisse. Die Anwendung von Poliermaschinen und die Verwendung von Produkten erfordern jedoch Wissen und Erfahrung. Sonst drohen die genannten Hologramme im Lack. Bei der maschinellen Autopolitur werden spezielle Poliermittel auf die Maschine gestrichen, die anschließend mit geringem, aber gleichmäßigem Druck über die Beschichtung des Autos geführt wird.

Lackiert wird im sogenannten Kreuzgang, also erst vertikal, dann horizontal. Beim Einsatz der Poliermaschine wird zunächst eine geringe Drehzahl eingestellt, die sich danach schrittweise erhöht. Dadurch verringert sich die Gefahr von Hologrammen. Wichtig ist, mit der Maschine immer in Bewegung zu bleiben, damit sich die Beschichtung des Wagens während der Autopolitur nicht zu stark erhitzt und geschädigt wird.

Nano-Versiegelungen für anhaltenden Glanz

Wenn dein Fahrzeug nach der Autopolitur in einem frischen Glanz erstrahlt, ist eine Versiegelung als abschließender Arbeitsschritt sinnvoll. Zum Schutz vor äußeren Umwelteinflüssen und für eine länger sichtbare Auffrischung der Oberfläche eignen sich Wachse oder eine Nano-Versiegelung.

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Bei einer Nano-Versiegelung wird eine Schicht kleiner Partikel aus Alkohol und Silizium auf den Überzug des Autos aufgebracht. Die Nano-Teilchen haften sich an den Lack an und bilden so eine Schutzschicht. Diese gleicht kleine Kratzer aus und erzeugt neuen Glanz. Der Effekt ergibt sich, weil die chemische Verbindung, die sich mit dem Autolack vereint. Es entsteht ein Lotus-Effekt, der Wasser, Öl und Schlamm einfach abperlen lässt.

Eine Nano-Versieglung ist dann empfehlenswert, wenn du viel Wert auf die Optik und den Glanz des Autolacks legst. Eine professionelle Versiegelung führt sogar dazu, dass du dein Fahrzeug seltener zur Autowäsche bringen musst, weil die Oberfläche erst gar keinen Schmutz aufnimmt.

Wachs als natürliche Lack-Anwendung

Eine alternative Möglichkeit zur Verbesserung der lackierten Beschichtung ist Auto-Wachs. Es ist mit Naturprodukten versetzt und liegt lediglich auf dem Lack auf. Eine Versiegelung mit Wachs bietet ebenso Schutz und lässt den polierten Glanz länger erstrahlen. Um Wachs bei einer Autopolitur zu verarbeiten, eignen sich Tücher oder Schwämme. Auch hier sind wenig Druck und kleine, kreisende Bewegungen anzuwenden. Wenn du ein Bauteil fertig eingewachst hast, musst du auch hier sofort nachpolieren, damit das Wachs nicht erst trocknet und fest wird.

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