Autopolitur:

So bringst du deinen Wagen auf Hochglanz

Regen, Staub, Harz und Co. – dein Autolack muss einiges verkraften. Doch mit dem richtigen Know-how bringst du dein ermattetes Auto wieder auf Hochglanz.

Wenn der Autolack stumpf und matt wirkt, kann dies zahlreiche Gründe haben. Steinschläge sorgen für kleine Blessuren, Harze und Staub verunreinigen ihn und Sonne, Niederschläge sowie der Zahn der Zeit tun ihr Übriges. Ist die obere Lackschicht angegriffen, wird es Zeit für eine Autopolitur. Was du dabei beachten musst und wie du deinen Wagen in Eigenregie zu vormaliger Pracht polierst, zeigen wir in drei einfachen Schritten.

Die Vorbereitung: Eine saubere Sache

Bevor du dein Auto polieren kannst, solltest du deinen Wagen auf das bevorstehende Treatment vorbereiten. Dabei führt kein Weg an einer gründlichen Reinigung vorbei. Mit einer schnellen Fahrt durch die Waschstraße ist es meist nicht getan und du solltest dir die Zeit nehmen, bei einem Rundgang nach hartnäckigeren Verschmutzungen Ausschau zu halten. Haften diese noch an Stellen, die du später der Autopolitur unterziehst, kann dein Autolack Schaden nehmen.

Nebst Lappen, Wasser und sanftem Reinigungsmittel zeigt sich vor allem Reinigungsknete als wertvolles Helferlein. Mit dieser können beharrliche Ablagerungen wie Harze, Insektenrückstände und viele weitere entfernt werden, ohne deinen Autolack zu beschädigen oder zu zerkratzen.

Bei deinem Reinigungs-Rundgang vor der Autopolitur empfiehlt es sich, den Autolack auf Kratzer zu untersuchen. Steinschläge oder Schrammen durchdringen den Lack zum Teil bis auf das Blech und sollten behandelt werden, bevor du dein Auto polierst. Auf diese Weise kannst du Korrosion verhindern, die den Lack unterwandern und für größere Schäden sorgen kann. Mit einem Lackstift in der richtigen Farbe sind die kleinen Ärgernisse meist schnell ausgebessert. Im letzten Schritt müssen alle Kunststoffteile abgeklebt werden, um ihr Ausbleichen bei der Autopolitur zu vermeiden.

Die Autopolitur: Auf zur Glanzleistung

Nach der Reinigung kannst du mit der eigentlichen Autopolitur starten, bei der in der Regel etwa 0,1 bis 0,5 Mikrometer des Klarlacks wegpoliert werden. Insgesamt ist der Autolack 100 bis 140 Mikrometer dick. Neulinge sollten eher zum Schwamm als zur Maschine greifen, da die manuelle Politur die Einschätzung des ausgeübten Drucks erleichtert. Nachteil der manuellen Autopolitur ist allerdings der deutlich höhere Zeitaufwand.

  • Poliermittel 
  • Polierpad, Polierschwamm oder Polierwatte 
  • Microfasertuch

Um dein Auto zu polieren, streichst du ein wenig Polierpaste auf einen entsprechenden Schwamm oder eine Polierwatte. Du solltest in jedem Fall davon absehen, das Produkt direkt auf das Blech zu streichen. Die anschließende Autopolitur erfolgt in kleinen, kreisenden Bewegungen, die mit leichtem Druck erfolgen und so ausbessern statt abzuschleifen. Bevor du dich einem neuen Bauteil deines Wagens widmest, musst du die Reste der Politur mit einem weichen Microfasertuch entfernen. Festgetrocknete Politur kann beim Abtragen sonst für Schädigungen sorgen.

Drei Don’ts

Sonne: Die Autopolitur in jedem Fall an einem geschützten Ort durchzuführen. In der Sonne trocknet die Politur schneller und kann unansehnliche Spuren hinterlassen.

Wind: Ein weiterer Grund, die Lackpflege deines Autos beispielsweise in eine Garage zu verlegen, sind unberechenbare Windstöße. Diese können leicht Dreck und Staubpartikel aufwirbeln und die Polierarbeit zunichte machen.

Falsche Politur: Entscheide dich im Zweifelsfall für eine schwächere Politur. Auf diese Weise minimierst du die Gefahr, Unregelmäßigkeiten, sogenannte Hologramme, in den Autolack zu polieren. Zudem sollte die Politur zur Farbe des Lacks passen.

Die Vorteile einer maschinellen Autopolitur liegen zum einen bei der zeitlichen Ersparnis, zum anderen können noch glänzendere Ergebnisse erzielt werden. Wer sich jedoch mit zu wenig fachmännischer Erfahrung oder den falschen Geräten und Produkten an den Autolack wagt, der riskiert sogenannte Hologramme im Lack. Bei der maschinellen Autopolitur werden spezielle Poliermittel auf die Maschine aufgetragen, die anschließend mit wenig gleichmäßigem Druck über den Autolack geführt wird.

Im sogenannten Kreuzgang lackierend – erst vertikal, dann horizontal – sollte zunächst eine geringere Drehzahl eingestellt werden, die dann schrittweise erhöht wird. Auf diese Weise wird die Gefahr von Hologrammen verringert. Wichtigster Tipp ist, immer in Bewegung zu bleiben, damit sich der Autolack nicht zu stark erhitzen und Schaden nehmen kann.

Versiegeln: Länger Freude am Glanzstück

Glänzt dein Auto wie neu, wird es Zeit für den richtigen Abschluss. Eine Versiegelung mit Wachs bietet ein schützendes Finish, das den neugewonnen Glanz länger erhält. Zur Einarbeitung eines geeigneten Wachses kannst du ebenfalls Poliertücher oder -schwämme verwenden und erneut mit wenig Druck und kleinen, kreisenden Bewegungen arbeiten. Auch hier solltest du darauf achten, dich von Bauteil zu Bauteil vorzuarbeiten, damit das Wachs nicht vorschnell festtrocknet.

Damit der Neuwagenglanz besonders lange hält, schützt Toyota ProTect ™ Lack, Polster und Leichtmetallfelgen. Die Technologie hinter dem Toyota ProTect System geht eine molekulare Verbindung mit der Fahrzeuglackierung ein und versiegelt diese sicher. Mit nur einer Versiegelung, die bis zu fünf Jahre hält, erstrahlt das Auto und ermöglicht eine wesentlich leichtere Reinigung und Pflege.

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