Warum sind Reifen schwarz und wie entsteht Stau?

Fünf Rätsel rund ums Auto.

Wieso sind Reifen schwarz und warum ist ein Fahrzeug ein sicherer Ort bei Gewitter? Hier liest du fünf Rätsel und ihre Lösungen.

Wieso sind Reifen schwarz, weshalb klingt der Rückwärtsgang anders und warum schützt ein Auto bei Blitzeinschlag? Fragen über Fragen, die du dir vielleicht auch schon einmal gestellt hast. Hier liest du die passenden Antworten, denn wir lüften fünf Rätsel rund um das Thema Auto.

1. Wieso sind Reifen schwarz?

Der Hauptbestandteil von Autoreifen ist Kautschuk, dessen natürliche Farbe eigentlich weiß ist. Kautschuk ist jedoch weich und klebrig, weshalb dem Stoff für die Produktion von Reifen noch Ruß zugegeben wird. Der Ruß sorgt für die richtige Härte und Abriebfestigkeit des Pneus – und ist nebenbei auch noch für die schwarze Färbung der Reifen verantwortlich. Zwischenzeitlich wurden zwar teilweise Reifen mit weißem Rand produziert, aber auch sie hatten eine schwarze Lauffläche.

Diese Exemplare sind bis heute bei Oldtimer-Fans beliebt. Helle Reifen würden sich aber auf dem Markt wohl ohnehin nicht durchsetzen, da sie durch den Straßenschmutz schnell unansehnlich werden.

Funfact: Mit mehr als 381 Millionen produzierten Rädern pro Jahr gehört Lego zu einem der größten Reifenhersteller der Welt. Die Größe der Reifen sei dabei aber natürlich außer Acht gelassen.

2. Weshalb hört sich Rückwärtsfahren anders an?

Als „surrend“ oder gar „jaulend“ beschreiben viele Autofahrer das Motorengeräusch beim Rückwärtsfahren. Doch warum hört sich das Geräusch so anders an als im Vorwärtsgang? Technisch gesehen ist das bei Fahrzeugen mit Handschaltung auf das Rücklaufrädchen im Getriebe zurückzuführen. Dieses kommt beim Vorwärtsfahren nicht zum Einsatz.

Je schneller das Auto im Rückwärtsgang fährt, umso höher ist die Drehzahl und das durch das Rädchen erzeugte Geräusch wird lauter. Zudem besitzt der Rückwärtsgang eine gerade verzahnte Übersetzung, während der Vorwärtsgang eine schräge Verzahnung aufweist. Die Schrägverzahnung ist deutlich leiser, dafür ist sie aber in der Produktion aufwendiger und kostenintensiver. Deshalb wird beim Rückwärtsgang darauf verzichtet.

3. Warum ist man im Auto vor Blitzen sicher?

Vor allem im Frühling und Sommer verdunkelt sich des Öfteren der Himmel und Blitze peitschen durch die Luft. Viele haben schon einmal gehört, dass ein Auto bei Blitz einen sicheren Rückzugsort darstellt. Aber warum eigentlich? Die Metallkarosserie des Fahrzeugs bildet einen so genannten faradayschen Käfig, der die elektrische Ladung um die Insassen herumleitet.

Das bedeutet, dass der Strom bei einem Blitzeinschlag außen über das Metall des Autos in die Erde abfließt. Fahrzeuge sind also der perfekte Blitzableiter! Allerdings sollten Autos bei starkem Gewitter abgestellt werden, denn wenn der Blitz während der Fahrt einschlägt, können die Reifen platzen.

4. Wie schnell fangen Autos an zu brennen?

Es züngelt nur eine kleine Flamme aus dem Motorraum des Unfallwagens und Sekunden später steht das Fahrzeug mit einem ohrenbetäubenden Knall in Flammen – solche Szenen sind aus Actionfilmen bestens bekannt, spiegeln aber keineswegs die Realität wider. Autos können zwar brennen, ein riesiger, explosiver Feuerball entsteht allerdings nicht. In den häufigsten Fällen entwickelt sich das Feuer im Motorraum, breitet sich dann aber relativ langsam aus.

Bis ein Wagen komplett brennt, vergehen im Durchschnitt bis zu acht Minuten. Bis dahin bleibt Zeit, sich und mögliche Verletzte in Sicherheit zu bringen. Insgesamt ist ein Autobrand übrigens sehr selten, das Risiko liegt bei unter einem Prozent.

5. Wie entsteht eigentlich Stau?

Die Entstehung von Stau kann sehr unterschiedliche Gründe haben. Die geläufigsten Erklärungen sind wohl Unfälle, Baustellen oder wenn Lkws sich gegenseitig überholen. Staus können aber auch ohne eine vorausgehende Blockade gefühlt aus dem Nichts entstehen. Das passiert meistens, wenn sich auf der Straße mehr Autos befinden, als deren Kapazität zulässt. Durch ein falsches Bremsen, einen Überholvorgang oder ein anderes Fahrmanöver können dann einzelne Fahrer eine Kettenreaktion verursachen und so viele Kilometer später einen Stau auslösen.

Vermeidbar wäre dieses Problem nur, wenn alle Fahrzeuge mit der gleichen Geschwindigkeit fahren. Studien haben gezeigt, dass bei einem Tempo von 85 Stundenkilometern die höchste Fahrzeugdichte realisierbar ist. Für den Alltag praktikabel sind diese Berechnungen allerdings nicht.

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