Dänemark:

Verbrenner-Ausstieg ab 2030 in Planung

Ab 2030 sollen in Dänemark keine Benziner oder Diesel mehr verkauft werden – ein klares Zeichen für die Klimaziele der EU. Erfahre jetzt mehr zum Verbrenner-Ausstieg!

Im Kampf gegen den Klimawandel plant Dänemark ein Verkaufsverbot für Benziner und Diesel. Ab 2030 sollen Verbrenner-Autos sukzessive von den Straßen verschwinden und durch entsprechend umweltfreundlichere Antriebe ersetzt werden. Wir informieren dich über die neuesten Entwicklungen im Verbrenner-Ausstieg.

Dänemark verbannt Verbrenner-Autos ab 2030

Kopenhagen hat den Kampf gegen den Klimawandel aufgenommen: Ab 2030 soll der Verkauf von Verbrenner-Autos in Dänemark gestoppt werden. Ministerpräsident Løkke Rasmussen bezeichnet das Vorhaben als ein „klares Signal an die EU, die Automobilindustrie und den Rest Welt“. Dänemark will mit seinen Plänen eine Vorreiterrolle beim Erreichen der Klimaziele einnehmen und hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 komplett auf fossile Energieträger zu verzichten. Dänemark kommt damit der Forderung des Europaparlaments nach, den CO2-Austoß bis 2030 um 40 Prozent zu senken und könnte dieses Ziel sogar übertreffen.

Wie sollen die Klimaziele erreicht werden?

Ab 2035 sollen laut Rasmussen sämtliche verbliebene Verbrenner-Autos von den Straßen verschwunden sein. Bisher ist allerdings noch nicht klar, wie dieses Ziel konkret erreicht werden soll – ein umfassendes Klimapaket will das Parlament in den nächsten Wochen vorlegen. Bisher war die Zahl der E-Fahrzeuge in Dänemark eher zurückgegangen, bedingt durch die geringen Subventionen des Landes. Gab es 2015 noch knapp 5.000 Neuzulassungen, sank die Zahl im Jahr 2017 auf nur 700. Das soll sich jetzt ändern: 12 Milliarden Kronen (etwa 1,6 Milliarden Euro) sollen investiert werden, um den Ausstieg aus den fossilen Energien zu erreichen.

Europaweiter Verbrenner-Ausstieg läuft an

Mit ihren Plänen gesellt sich die dänische Regierung zu weiteren Ländern der EU, die ebenfalls umfassende Maßnahmen zum Erreichen der Klimaziele vorgestellt haben. Autos und Transporter mit Diesel- und Benzinantrieb werden in Großbritannien ab 2040 verboten, bis 2050 sollen Sie ganz von den Straßen verschwunden sein. In London wird das Verbot bereits ab April 2019 gebietsweise getestet. In den Niederlanden setzt man ab 2030 auf emissionsfreies Autofahren. Verbrenner-Autos erhalten dann keine Zulassung mehr auf niederländischen Straßen. Auch in Norwegen, Frankreich und Island verabschiedet man sich schrittweise von fossilen Brennstoffen.

In Deutschland ist das Verbot von Verbrenner-Autos noch nicht endgültig geklärt. Auch wenn in einigen Städten das Diesel-Fahrverbot bereits durchgesetzt oder zumindest in Planung ist, scheint eine Einigung über den Verbrenner-Ausstieg kurzfristig nicht in Sicht.

Klimaziele könnten auch in Deutschland noch erreicht werden

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gab kürzlich in einer Studie bekannt, dass bereits ab den 2020ern keine Verbrenner-Autos mehr zugelassen werden dürften, wenn die Klimaziele der EU tatsächlich erreicht werden sollen. Um die globale Erwärmung unter der Marke von 1,5 Grad Celsius zu halten – zumindest mit einer Wahrscheinlichkeit von 66 Prozent –, sind diese Schritte laut DLR zwingend notwendig.

Die Grenze von 1,5 Grad wurde bereits im Pariser Klimaabkommen von 2015 festgelegt. Ursprünglich wollte Deutschland die CO2-Emissionen bis 2020 um 40 Prozent senken. Ein Plan, der mittlerweile aufgegeben wurde. Zum Vergleich: Um die Klimaziele des Pariser Abkommens einzuhalten, müssten die Emissionen in Deutschland um bis zu 95 Prozent gesenkt werden. Mit einem Verbot der Verbrenner-Autos nach dänischem Vorbild erscheint jedoch zumindest die 40 Prozent-Marke wieder realistisch.

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