Mit dem Fahr­sicherheits­training gefährliche Situationen meistern

Gefahren frühzeitig erkennen und gekonnt damit umgehen: Bei einem Fahrsicherheitstraining lernen Autofahrer, wie sie am Steuer in einer kritischen Situation richtig reagieren. Erfahre alles zum Ablauf solcher Trainings und für wen der Besuch im Fahrsicherheitszentrum sinnvoll ist.

Warum ist ein Fahrsicherheitstraining sinnvoll?


Im Straßenverkehr erleben wir jeden Tag brenzlige Situationen. Bei Aquaplaning oder dem Wintereinbruch kann es schnell mal zu glatten Straßen kommen. Dafür ist ein angemessenes Verhalten am Steuer unverzichtbar. Damit keine gefährlichen Unfälle entstehen, ist ein PKW-Training zu empfehlen. Unerfahrene oder unsichere Autofahrer lernen in diesen Kursen, wie sie in solchen Momenten richtig reagieren.

Ein Fahrsicherheitstraining verhindert keine Unfälle, sensibilisiert die Teilnehmer jedoch für kritische Situationen im Straßenverkehr. Während einer normalen Fahrstunde treten eher selten besondere Probleme auf, bei denen schnell reagiert werden muss. Zudem verlassen sich Fahrschüler oft auf ihren Fahrlehrer, so dass die praktischen Fahrstunden bei der Fahrschule kein Ersatz für das Fahrtraining sind. Der Übergang zum eigenständigen Fahren ist für Fahranfänger häufig mit Angst verbunden. Dank der technischen Einrichtungen in einem Fahrsicherheitszentrum kann beim Fahrsicherheitstraining eine gefährliche Situation simuliert und den Fahranfängern etwas Angst genommen werden.

Warnkegel für Fahrsicherheitstraining stehen auf der Straße

Für wen ist ein Fahrsicherheitstraining geeignet?


Nicht nur für junge Menschen, die gerade ihren Führerschein erhalten haben, ist die Teilnahme an solchen Kursen empfehlenswert. Das Training ist ebenso geeignet, wenn Autofahrer nach einem Unfall Angst haben, wieder Auto zu fahren. Zudem haben Käufer eines neuen Autos bei einem Fahrsicherheitstraining die Chance, sich mit Fahreigenschaften des neuen Fahrzeuges vertraut zu machen.

Die klassische Variante ist jedoch das Fahrsicherheitstraining für junge Fahrer. Der ADAC bietet diesen Kurs an, der sich gezielt an 17- bis 25-Jährige richtet, die gerade erst ihren Führerschein gemacht haben. Die Teilnahme ist aber auch für erfahrene Kraftfahrer sinnvoll. Gerade diese Gruppe der Autofahrer unterschätzt häufig kritische Situationen. Der Straßenverkehr ist oftmals unvorhersehbar: Deshalb ist die Teilnahme an einem PKW-Basis-Training für jeden Autofahrer eine gute Möglichkeit, mehr Sicherheit zu erlangen. Denn so können jahrelang zurückliegenden Kenntnisse aufgefrischt werden.

Ein Fahrtraining ist zudem für frischgebackene oder werdende Eltern besonders sinnvoll. Beide Elternteile erfahren im Kurs, wie sie sich in stressigen Momenten oder bei Ablenkung durch Kinder im PKW korrekt verhalten.

Wer in einen Unfall verwickelt war, traut sich oft nicht mehr ans Steuer. Ein PKW-Sicherheitstraining kann für solche Fahrer die richtige Lösung sein. Es hilft dabei, das Vertrauen in die eigene Fähigkeit und den PKW zurückzugewinnen. Zudem gibt es ein spezielles Fahrsicherheitstraining für Senioren, das Übungen bietet, die darauf ausgelegt sind, altersbedingte Einschränkungen zu kompensieren.

Ablauf eines Sicherheitstrainings


Das Fahrsicherheitstraining hat einen klaren Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Fahrstunde: Die Übungen eines Fahrsicherheitstrainings beinhalten simulierte Gefahren, die auch im Straßenverkehr auftreten können. Oft sind das rutschige oder nasse Fahrbahnen, auf denen plötzlich Hindernisse auftauchen. Wer an einem solchen Kurs teilnimmt, erlebt neue Grenzen und kann diese austesten, ohne dabei Angst vor Schäden haben zu müssen.

Das Fahrsicherheitstraining startet mit einer Einweisung. Dabei erhalten die Teilnehmer zunächst theoretische Informationen und wenden ihr Wissen anschließend bei praktischen Übungen an. Während der Fahrten gibt ein Trainer über Funk Anweisungen und Hinweise, während er dich durch den Parcours leitet. Mit Hilfe seiner Tipps kannst du direkt dein Fahrverhalten verbessern.

Wer am Fahrsicherheitstraining teilnehmen möchte, braucht eine gültige Fahrerlaubnis und ein eigenes Fahrzeug. Im besten Fall nutzt du für das Fahrtraining ein Modell, mit dem du im Alltag unterwegs bist.

Von Ausweichen bis Bremsen: das richtige Verhalten bei Gefahren


Fahranfänger oder PKW-Fahrer lernen im Fahrsicherheitstraining beispielsweise, wie die Beschaffenheit der Fahrbahn das Bremsverhalten eines Autos beeinflusst. Zudem wird auf die Konsequenzen hingewiesen, die bei der Nutzung eines Smartphones während der Fahrt drohen, wenn auf eine Freisprechanlage verzichtet wird. Hohe Geschwindigkeiten führen häufig zu schweren Unfällen in Kurven. Erfahrene Trainer zeigen dir, wie du ein Unglück noch abwendest, wenn der Wagen aus der Kurve fliegt.

Ein Fahrsicherheitstraining umfasst üblicherweise in der Basis-Version spezielle Alltagssituationen wie regennasse oder mit Laub bedeckte Fahrbahnen. In der Regel stehen bei einem Training für Autofahrer folgende Inhalte im Programm:

  • Gefahren erkennen und einschätzen
  • Slalom-Fahren
  • Bremsmanöver und volles Bremsen auf unterschiedlichen Fahrbahnen
  • Unter- und Übersteuern in Kurven
  • korrekte Sitzposition und richtiger Schulterblick
  • auftauchende Hindernisse unfallfrei umfahren
  • stressige Situationen meistern
  • richtige Blickführung üben

Fahrübung beim Fahrsicherheitstraining

Anbieter und Schulen für Fahrsicherheitstrainings


Nicht jede Institution kann ein Fahrsicherheitstraining anbieten. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) erteilt für die Durchführung von fahrpraktischen Übungen bestimmte Auflagen. Zu den Anbietern solcher Fahrtrainings gehören beispielsweise der ADAC, der ACE Auto-Club Europa, die DEKRA sowie das Magazin „Auto Motor und Sport“. Auf der Internetseite des DVR findest du eine Liste aller Veranstalter, die ein Fahrsicherheitstraining anbieten.

Kosten und Dauer für ein klassisches Fahrsicherheitstraining sind von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Für die Übungsfahrten solltest du einen Tag oder ein ganzes Wochenende sowie 100 Euro bis 300 Euro einplanen. In der Regel lernen Fahranfänger jedoch die wichtigsten Techniken beim Autofahren innerhalb von fünf bis acht Stunden.

Wenn du zu den geübteren Autofahrern gehörst und deine Fahrkünste lediglich weiter ausbauen möchtest, ist ein Event-Training für dich richtig. Dort kannst du dich auf einer Rennstrecke austoben. Für solche Events musst du jedoch mit Kosten ab 300 Euro bis hin zu vierstelligen Beträgen rechnen.

Vom Anfänger zum Profi: mit dem richtigen Fahrzeug


Mehr Sicherheit mit dem passenden Modell: Meistens nehmen an Veranstaltungen zur Fahrsicherheit nur Fahrer mit einem PKW teil. Darüber hinaus existieren Kurse für Motorräder, LKW und für Oldtimer. Dabei lernst du die einzelnen Fahrzeuge und deren technische Besonderheiten und Fahreigenschaften kennen. Ältere Modelle verhalten sich meist etwas anders als moderne Fahrzeuge. Einige Veranstalter verlassen die asphaltieren Straßen eines Fahrsicherheitszentrums und wechseln ins Gelände. Autofahrer kämpfen sich dann in einem Offroad-Training mit Geländewagen über Sandböden oder durch seichte Flüsse.


Zur Vermeidung von gefährlichen Situationen und Unfällen sind die Modelle von Toyota mit dem Sicherheitssystem Safety Sense ausgestattet. Informiere dich jetzt über die Funktionen.

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