Neue Führerschein-Fragen:

Das ändert sich ab Oktober

Ab Oktober 2018 gibt es neue Führerschein-Fragen. Wir erklären die Neuerungen und warum sich Schummler immer wieder durch den Führerscheintest mogeln.

Zum 1. Oktober gibt es in Deutschland einige Änderungen für Verbraucher. Eine davon beinhaltet neue Führerschein-Fragen bei der theoretischen Prüfung. Immer mehr Menschen wollen sich um den theoretischen Führerscheintest sogar ganz drücken und versuchen deshalb, sich durch die Prüfung zu mogeln. Wir erklären, welcher Trick bei Betrügern gerade hoch im Kurs steht, und zeigen außerdem, was es mit den neuen Fragen auf sich hat.

Das ändert sich

Anfang Oktober ändert sich die Zusammenstellung des amtlichen Fragenkatalogs für die Theorieprüfung. Der Katalog wird regelmäßig im April und Oktober überarbeitet. Insgesamt wurden diesmal 28 neue Fragen ergänzt und weitere 29 Fragen geändert. Neu sind vor allem zeitgenössische Themen wie beispielsweise die E-Mobilität. Wir haben einen kleinen Test zusammengestellt. Kannst du die neuen Führerschein-Fragen richtig beantworten?

1. Wozu tragen Fahrassistenzsysteme nicht bei?

A. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
B. Zur Unterstützung des Fahrers
C. Zum Ausgleich von Fahruntüchtigkeit

(Richtig: Antwort C)

2. Sie fahren ein reines Elektrofahrzeug mit geringem Motorengeräusch in einem Wohngebiet. Welches zusätzliche Risiko besteht nicht?

A. Fußgänger nehmen mich nicht oder nur verspätet wahr
B. Nachfolgende Fahrzeuge fahren zu dicht auf
C. Vorausfahrende Radfahrer biegen nach links ab, ohne nach hinten zu sehen

(Richtig: Antwort B)

3. Welche dieser Eigenschaften trifft auf Elektroautos nicht zu?

A. Haben ein geringeres Motorengeräusch als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor
B. Haben einen geringeren Luftwiderstand als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor
C. Haben keinen direkten Schadstoffausstoß

(Richtig: Antwort B)

Allgemeines zu den Führerschein-Fragen

Grundsätzlich müssen beim theoretischen Führerscheintest insgesamt 30 Fragen innerhalb einer Stunde beantwortet werden. Die maximale Fehleranzahl liegt bei zehn. Auf den Test vorbereiten können sich die Prüflinge mit Fragenkatalogen. Diese beinhalten mehr als 1.000 mögliche Fragen. Wenn die theoretischen Grundlagen sitzen, ist die Anmeldung zur Theorieprüfung frühestens drei Monate vor Erreichen des Mindestalters möglich. Der nächste Schritt auf dem Weg zum Führerschein ist dann die praktische Prüfung.

Achtung Schummler

Kein Wunder also, dass manch einer das anstrengende Pauken für die Prüfung umgehen will und zu unfairen Mitteln greift. Laut eines TÜV-Experten hat die Zahl der aufgedeckten Betrugsversuche bei der Theorieprüfung in den letzten Jahren stark zugenommen. Schätzungsweise 1.600 Betrüger werden in Deutschland pro Jahr erwischt. Während früher vielleicht der klassische Spickzettel verwendet oder der Kugelschreiber präpariert wurde, stehen heute immer ausgefeiltere technische Möglichkeiten zur Verfügung. Derzeit bei den Betrügern hoch im Kurs:

Eine stecknadelgroße Kamera mit Knopfloch, welche die auf dem Bildschirm angezeigten Prüfungsfragen an einen Hintermann draußen überträgt. Dieser gibt die richtigen Antworten dann per Mini-Ohrstöpsel durch. Die Kosten für den Hightech-Spicker belaufen sich zwischen 500 und 5.000 Euro. Zu befürchten haben diese täuschenden Prüfungsanwärter allerdings nicht viel, denn bei dem Vergehen handelt es sich weder um eine Ordnungswidrigkeit, noch um eine Straftat. Im schlimmsten Fall können die Betrüger für den nächsten Führerscheintest sechs Monate gesperrt werden. Ist der Führerschein endlich bestanden, wird es Zeit fürs Traumauto: Mit dem Toyota Modellfilter findest du garantiert das passende Modell für alle deine Wünsche.

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