Führerschein machen.

Wichtiges zu Ablauf, Preis und Co.

Wer Unabhängigkeit auf vier Rädern erleben möchte, muss erst den Führerschein machen. Wir beleuchten die wichtigsten Infos auf dem Weg zur Fahrerlaubnis.

Endlich selber Auto fahren – um sich diesen Traum zu erfüllen, gilt es zunächst die Hürde des Führescheins zu nehmen. Auf dem Weg dahin stellen sich Fahranwärtern viele Fragen: Wie viele Theoriestunden sind nötig, was muss vorbereitend erledigt werden und wie steht es mit den Führerschein-Kosten? Wir geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Vorbereitungen und Ablauf

Der wichtigste Begleiter für Führerscheinanwärter ist die richtige Fahrschule. Leistungen, Preise und bestenfalls auch Erfahrungen von ehemaligen Fahrschülern lassen sich bereits vorher vergleichen. Den benötigten Antrag für den Führerschein stellt in der Regel die Fahrschule bei der Führerschein-Behörde. Du musst im Vorfeld jedoch einen Sehtest sowie einen Erste-Hilfe-Kurs absolvieren, deren Nachweise für den Antrag unabdingbar sind. Die Bearbeitungszeit liegt in etwa zwischen einem und zwei Monaten. In dieser Zeit darf bereits mit der Fahrausbildung begonnen, jedoch noch keine Prüfung abgelegt werden.

Auf diese Vorbereitung folgt die eigentliche Fahrausbildung in Theorie und Praxis. Bei der theoretischen Ausbildung ist der Besuch von 12 Grundeinheiten à 90 Minuten obligatorisch. Zusätzlich müssen Fahrschüler zwei Einheiten besuchen, in denen Zusatzstoff behandelt wird. Vor dem Ablegen der Führerschein-Theorieprüfung solltest du dich mit dem Unterrichtsstoff in jedem Fall sicher fühlen – anderenfalls kannst du zur Festigung weitere Theorieeinheiten wiederholen.

Der Umfang des Praxisunterrichts richtet sich ganz nach individuellem Können und dem Lernfortschritt. Während keine Mindestanzahl für grundlegenden Fahrstunden vorgeschrieben ist, ist die Teilnahmen an 12 Sonderfahrstunden verpflichtend. Dieses gliedern sich in drei Nacht-, vier Autobahn-und fünf Überlandfahrten.

Führerschein machen: Die Prüfungen

Wenn die theoretischen Grundlagen sitzen, kannst du dich, frühestens drei Monate vor Erreichen des Mindestalters, zur Führerschein-Theorieprüfung anmelden. In den insgesamt 30 gestellten Fragen der Führerschein-Theorieprüfung liegt die maximale Fehlerpunktzahl bei zehn. Angesichts von über 1.000 möglichen Fragen solltest du den vorherigen Lernaufwand nicht unterschätzen. Die anschließende praktische Prüfung wird abgelegt, sobald du dich beim Fahren sicher fühlst und dein Lehrer zustimmt.

Maximal einen Monat vor dem Erreichen des Mindestalters führt die etwa 45-minütige praktische Prüfung durch typische Fahrsituationen, vom Abbiegen über eine Gefahrenbremsung bis zum Einparken. In beiden Fällen erfährst du direkt im Anschluss, ob du bestanden hast oder eine der Prüfungen wiederholen musst.

Weitere Fragen im Überblick

Führerschein-Kosten: Die Höhe der Kosten, um den Führerschein zu machen, ist angesichts zahlreicher Einflussfaktoren schwer zu pauschalisieren. Neben den individuell benötigten Fahrstunden unterscheiden sich die Gebühren regional und auch die Fahrschulpreise variieren stark. Mit allen Kostenpunkten, also der Fahrschule, dem Lehrmaterial, einem Sehtest und Erste-Hilfe-Kurs, dem Führerscheinantrag und den Gebühren für Prüfungen sowie Behörden, gelten etwa 1.500 bis 2.000 Euro als Richtwert.

Dauer: Wie schon die Kosten ist auch die Dauer eine sehr variable Größe auf dem Weg zu deinem Führerschein. Mit dem Besuch der Theorie- und Fahrstunden sowie möglichen Wartezeiten auf Prüfungen kommen Fahrschüler in der Regel auf eine Gesamtdauer von etwa drei bis fünf Monaten. Für Ungeduldige gibt es jedoch gute Nachrichten: Fahrschulen bieten für die Theorieeinheiten teilweise Crash-Kurse an, die in etwa zwei Wochen abgeschlossen werden können.

Nichtbestehen: Wer in der Führerschein-Theorieprüfung mehr als zehn Fehlerpunkte gesammelt oder einen Fahrfehler in der praktischen Prüfung begangen hat, kann die Prüfung nach mindestens zwei Wochen wiederholen. Erst nach dem dritten Durchfallen ist eine Wartezeit von drei Monaten fällig, auf die erneut drei Prüfungsversuche folgen können. Fahrschüler, die zum sechsten Mal durch die praktische Prüfung fallen, müssen sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) stellen. Mit dieser prüft die Führerschein-Behörde die Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr.

Ist der Führerschein erst bestanden, kann der Traum vom ersten eigenen Auto wahr werden. Mit dem Toyota Modell-Filter findest du einen sicheren Partner für deine Unabhängigkeit auf vier Rädern.

Mehr erfahren

Verwendung von Cookies

Auf der Toyota Deutschland Website verwenden wir Cookies für erweiterte Funktionen und einen besseren Service. Weitere Informationen zu Cookies findest du in unserer Datenschutzerklärung. Unter Cookie-Einstellungen kannst du Änderungen der Cookie-Voreinstellungen vornehmen.

OK