Hybridantrieb-Mythen:

was können umweltfreundliche Autos wirklich?

Umweltfreund oder teure Mogelpackung? Wir räumen mit den Vorurteilen gegenüber Hybridautos auf und informieren dich darüber, was die Antriebsart wirklich kann.

Umweltfreundlich Autofahren – ist das zu schön, um wahr zu sein? Hybridautos gelten als zukunftsträchtig in Sachen Mobilität, doch die Mythen rund um die Antriebsart halten sich hartnäckig. Kompliziert, unzuverlässig, umweltschädlich: Erfahre jetzt, was wirklich an den Vorurteilen über Hybridmotoren dran ist.

Wie funktioniert ein Hybridantrieb?

Hybridautos kombinieren konventionelle Verbrennungsmotoren mit Elektromotoren. Ein erfolgreiches Duo, denn Hybridmotoren vereinen die Vorteile beider Antriebsarten und gleichen jeweilige Schwächen aus. Je nach Anforderung arbeitet einer der beiden Motoren – voll automatisch! Bei gemäßigtem Tempo bis etwa 50 km/h, beispielsweise im Stadtverkehr, nutzt ein Hybridauto den elektrischen Antrieb. Wird das Tempo erhöht, greift die Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor.

Das Aufladen der Hybridbatterie funktioniert dabei durch Bewegungsenergie ganz automatisch während der Fahrt. Der Clou: Zusätzliche Energie wird durch Bremsvorgänge und Bergabfahrten gewonnen. Das erklärte Ziel des Hybridantriebs ist die Senkung von Kraftstoff- und Emissionswerten, die durch die gezielte Abschaltung des Verbrennungsmotors effektiv erreicht wird.

Einmal aufladen, bitte! – Der Unterschied zwischen Vollhybrid und Plug-in Hybrid

Ein Plug-in Hybrid kann neben der reinen Hybridtechnologie zusätzlich extern geladen werden. Das Fahrzeug wird dazu mittels eines Steckers an ein Stromnetz angeschlossen, wodurch der Elektromotor aufgeladen wird. Der Vorteil dabei liegt in der verbesserten Reichweite: Etwa 50 Kilometer kann ein Plug-in Hybrid rein elektrisch zurücklegen. Was nicht zuletzt auf die deutlich größere Batterie zurückzuführen ist. Außerdem können Hybridautos mit Stecker auch mit leerer Traktionsbatterie noch fahren – anders als reine Elektrofahrzeuge.

Bisher hapert es häufig noch am Ausbau der Ladestationen, die in Zukunft aber deutlich erweitert werden sollen. Immerhin: In knapp 1000 Städten gibt es mittlerweile schon öffentlich zugängliche Ladestationen für Plug-in Modelle.

5 Mythen über Hybridantrieb – und was wirklich dran ist!

Der Wunsch nach einer umweltbewussteren Fahrweise steigt gleichzeitig mit der Skepsis. Sind Autos mit Hybridantrieb wirklich effizient? Wie schnell kann ich damit wirklich fahren? Und: Ist ein Hybridantrieb vielleicht sogar umweltschädlich? Wir haben fünf Mythen über Hybridautos unter die Lupe genommen:

1. Hybridautos sind viel zu kompliziert!  Da können wir Entwarnung geben: Nein. Ein Hybridauto funktioniert ganz genauso einfach wie ein konventionelles Automatikfahrzeug. Um die ganzen komplizierten Vorgänge, wie das Zusammenspiel zwischen Verbrennungs- und Elektromotor, kümmert sich die intelligente Elektronik nämlich von allein.

2. Hybridantriebe sind unzuverlässig und anfällig für Fehler.  Ein hartnäckiger Mythos, der erfreulicherweise widerlegt werden kann. Im Gegenteil: Hybridautos sind meist sogar weniger anfällig für Fehler, da viele Verschleißteile, wie Sie bei konventionellen Fahrzeugen verbaut werden, hier keine Anwendung finden.

3. Hybridautos sind zu teuer!  Ja, Hybridautos können verhältnismäßig hochpreisig in der Anschaffung sein. Nun kommt allerdings das große ABER: Ein wesentlicher Pluspunkt ist die Einsparung von Kraftstoff, die sich langfristig deutlich in der Geldbörse bemerkbar macht und die Kosten auf Jahre gesehen amortisiert. Außerdem kannst du eine staatliche Kaufprämie von 3000 Euro für deinen Wagen beantragen. Zusätzlich bieten viele Versicherungen attraktive Öko-Tarife für Hybrid-Fahrer an. Eine Sache ist übrigens unbezahlbar: Nachhaltigkeit und umweltbewusste Mobilität.

4. Hybridmotoren sind umweltschädlich!  Dass auch bei der Herstellung eines Hybridautos CO2-Emissionen anfallen, soll nicht unterschlagen werden. Allerdings betragen diese bis zu 37 Prozent weniger, als es bei der Produktion eines „normalen“ Benziners der Fall ist. Einige Modelle bestehen sogar aus Materialien, die sich nach dem Ende des Lebenszyklus bis zu 99 Prozent recyceln lassen.

5. Hybridautos sind langsam.  „Lahme Öko-Autos!“. Vielfach erzeugt das Wort Hybridantrieb diese Reaktion. Den Vergleich mit konventionellen Fahrzeugen müssen Hybridautos allerdings nicht scheuen. In Sachen Beschleunigung liegen Hybridmotoren sogar bis zu 20 Prozent vorne.

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