Paris ohne Diesel:

Fahrverbot tritt 2019 in Kraft

Ab Juli 2019 werden im Großraum Paris keine alten Diesel-Fahrzeuge mehr zu finden sein. Was es mit dem Diesel-Fahrverbot auf sich hat, liest du bei uns.

Um den Eiffelturm herumdüsen, kurz einen Abstecher zum Louvre machen oder zum Tour Montparnasse, um die Aussicht zu genießen – Fahrten wie diese sind mit älteren Diesel-Fahrzeugen ab Juli 2019 nicht mehr möglich. Das Fahrverbot im Pariser Großraum reiht sich ein in Fahrverbote europäischer Großstädte wie Oslo oder Barcelona. Bei dem Diesel-Fahrverbot in Paris handelt es sich um ein eingeschränktes Fahrverbot.

Das Diesel-Fahrverbot in Paris gilt nur eingeschränkt für bestimmte Modelle

Ab nächsten Juli heißt es im Pariser Großraum: „Adieu, Diesel“. Das Fahrverbot ist jedoch nur eingeschränkt geplant. Konkret bedeutet dies, dass das Fahrverbot in Paris sich auf Diesel-Autos beschränkt, die vor 2001 für den Straßenverkehr registriert wurden.

Das Diesel-Fahrverbot wird für den gesamten Pariser Großraum verhängt. Der Île-de-France erstreckt sich auf das Stadtgebiet der französischen Hauptstadt sowie alle Vororte, die durch den Autobahnring A86 eingeschlossen werden. Das Chateau in Versailles ist somit von dem Fahrverbot in Paris nicht betroffen. Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden und wertet das Diesel-Fahrverbot als Schritt in eine gesunde Zukunft der Einwohner.

Paris stellt sich rigoros gegen die Abgase

Das Fahrverbot in Paris stellt keine Überraschung dar. Bereits seit 2017 sind Schadstoffplaketten für Autos der Schadstoffklassen EURO 2 und EURO 1 Pflicht. Davor galt das System, dass abwechselnd Autos mit ungeraden beziehungsweise geraden Autokennzeichnen in die Stadt fahren dürfen. Des Weiteren dürfen Diesel-Autos, die vor 2001 registriert wurden, tagsüber an Wochentagen nur eingeschränkt durch die Pariser Innenstadt fahren. Außerdem ist es auch Benzinern, die vor 1997 registriert wurden, verboten, wochentags durch speziell gekennzeichnete Gebiete zu fahren – das Diesel-Fahrverbot stellt somit eine Erweiterung bereits bestehender Verbote dar.

Für öffentliche und touristische Busse sowie Trucks und Transportlaster gelten noch strengere Auflagen. Das Ziel der Bürgermeisterin ist es, bis 2020 ein uneingeschränktes Diesel-Fahrverbot auszusprechen und die Fahrzeuge komplett aus der Innenstadt zu verbannen.

Europaweite Diesel-Fahrverbote: So handhaben es andere Großstädte

In ganz Europa gibt es immer strengere Regeln, die den Feinstaub-Ausstoß besonders in Metropolen regulieren und verringern sollen. Die norwegische Hauptstadt Oslo beispielsweise erhebt Mautgebühren. In den folgenden europäischen Städten fällt ebenfalls eine Citymaut an:

  • London: in der Innenstadt, wochentags zwischen 07:00 und 18:00
  • Mailand und Palermo: Gebühren unterscheiden sich stark
  • Valletta: für maltesische Fahrzeuge und Mietwagen, wochentags zwischen 08:00 und 18:00
  • Göteborg und Stockholm: alle Fahrzeuge

Barcelona hingegen hat Umweltzonen eingerichtet, die jedoch nur aktiviert werden, wenn ein Luftverschmutzungsalarm in der katalanischen Hauptstadt ausgelöst wird. Weitere Städte mit Umweltzonen sind zum Beispiel:

  • Lissabon: Zone 1 für Euro 3; Zone 2 für Euro 2; werktags zwischen 07:00 und 21:00
  • Rotterdam und Amsterdam: Diesel-Fahrzeuge in Rotterdam, N1-Wohnmobile sowie Mopeds in Amsterdam
  • Brüssel: Fahrzeuge der Emissionsklassen Euro 0 und Euro 1

Mit den Toyota Hybrid-Modellen kannst du ohne Diesel-Mautgebühr und ohne Sorge vor einem Fahrverbot in Paris, London oder Rom durch Europa reisen.

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