Reifeneinlagerung:

Räder richtig aufbewahren

Abmontierte Sommerreifen müssen über den Winter richtig aufbewahrt werden. Wir beleuchten deshalb die wichtigsten Infos rund um das Thema Reifeneinlagerung.

Es ist wieder an der Zeit, der jährliche Reifenwechsel steht an. Und mit ihm die Frage, wie die benutzten Reifen am besten gelagert werden. Bei falscher Aufbewahrung können die Pneus nämlich Schaden nehmen. Wir sagen dir, was du bei der Reifeneinlagerung beachten solltest, damit deine Sommerreifen den Winter unbeschadet überstehen.

Es wird empfohlen, PKW-Reifen nicht länger als acht bis zehn Jahre zu fahren. Das Herstellungsdatum kann bei Rädern, die ab dem Jahr 2000 hergestellt wurden, an der vierstelligen DOT-Nummer auf einer der Seitenwände abgelesen werden. Die ersten beiden Ziffern stehen dabei für die Produktionswoche, die letzten beiden für das Jahr der Herstellung.

Reifen lagern: Wo ist der perfekte Ort?

Den richtigen Ort für die Reifenlagerung zu finden, ist gar nicht so einfach. Reifen mögen es vor allem trocken, dunkel und kühl, weshalb sich der heimische Keller oder die hauseigene Garage durchaus eignen. Wer zuhause nicht ausreichend Platz hat, kann die Räder auch professionell einlagern lassen. Viele Autowerkstätten und Reifendienste bieten diesen Service gebührenpflichtig an. Die Preisspanne geht dabei weit auseinander, weshalb du dich vorher informieren solltest.

Wenn du deine Reifen zuhause lagerst, gibt es einige Punkte zu beachten. Denn werden die Räder nicht richtig aufbewahrt, können leicht Schäden entstehen, die später die Sicherheit beeinträchtigen. Direkt nach dem Abmontieren solltest du zuerst die Reifen markieren. Dafür bietet es sich an, mit Wachskreide eindeutige Zeichen auf der Lauffläche zu hinterlassen.

Für Reifen mit Felgen wird eine Lagerung an sogenannten „Felgenbäumen“ beziehungsweise Wandhalterungen empfohlen. Alternativ können sie auch übereinandergestapelt werden. Reifen ohne Felgen sollten senkrecht gelagert und alle paar Monate gedreht werden. Allgemein solltest du darauf achten, dass die Reifen nicht mit Schmier-oder Lösungsmitteln in Kontakt kommen. Das könnte bei einer längeren Reifeneinlagerung zu Schäden führen.

Der Vorab-Check

Bevor du mit der Reifeneinlagerung beginnst, solltest du die Räder und Felgen unbedingt auf Folgendes kontrollieren:

  • Auffällige Beschädigungen
  • Luftdruck
  • Profiltiefe

Entdeckst du schwerere Beschädigungen oder Fremdkörper im Profil, solltest du die Räder umgehend ersetzen. Zudem empfiehlt sich eine Messung des Reifen-Luftdrucks und der Profiltiefe. Der Luftdruck sollte vor der Reifenlagerung um 0,5 bar gegenüber der Herstellervorgabe erhöht werden. Denn über den Winter verlieren die Reifen an Druck. Auch die Einhaltung der Mindestprofiltiefe sollte kontrolliert werden. In Deutschland liegt diese bei 1,6 Millimetern. Für Winterreifen werden allerdings vier Millimeter empfohlen.

Sind die Sommerreifen erst einmal verstaut, müssen die richtigen Winterreifen her. Die Toyota Original Winterkompletträder bieten dir dank zuverlässigem Grip auch auf schwierigem Untergrund hohe Sicherheit und eine rutschfeste Fahrt.

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