Generali Studie:

Sonntagsfahrer fahren sicher

Die Generali Versicherung hat die Autofahrer und ihre Unfälle unter die Lupe genommen. Lies hier, welche Autofahrer in welchem Bundesland am besten fahren.

Es quietschen die Reifen, die Bremslichter erleuchten hell und dann kracht es. Unfälle sind auf deutschen Straßen leider keine Seltenheit. Die Generali Versicherung hat sich die Unfallstatistiken der letzten drei Jahre angesehen und dabei über 700.000 Schadensfälle ausgewertet. Das Ergebnis präsentiert die Versicherung jetzt in ihrer Karambolage-Studie.

Unter anderem wertete die Studie aus, in welchem Bundesland die meisten Unfälle passieren, ob Frauen oder Männer häufiger crashen und an welchen Tagen die sichersten Autofahrer unterwegs sind.

Autofahrer bauen am Ende der Woche die meisten Unfälle

Die lieben Sonntagsfahrer, mit ihren Wackeldackeln und Hüten, sind dem gemeinen Autofahrer oft ein Dorn im Auge. Zu langsam, heißt es meistens. In der Generali Studie konnten sie jedoch punkten. Das Risiko, an einem Sonntag einen Unfall zu bauen, liegt nämlich nur bei 8,3 Prozent.

Anders sieht das zum Ende der Arbeitswoche aus. Die Donnerstage (16,7 Prozent) und Freitage (16,6 Prozent) sind die gefährlichsten Autofahrtage in der Woche. Die Generali Versicherung vermutet, dass an diesen Tagen die Autofahrer möglichst schnell nach Hause kommen wollen und deswegen drängeln, schnell fahren oder unvorsichtig sind. Am Wochenende hingegen haben die Autofahrer oft nicht nur mehr Zeit und Geduld, sondern auch die Familie im Auto, die vermutlich dazu verleitet, ruhig und besonnen zu fahren.

Winterunfälle sind selten

Das deutschlandweite Unfallrisiko liegt bei 11,7 Prozent, also fast zwölf Unfälle pro 100 Autofahrer. Die meisten Unfälle passieren übrigens im Juni – nicht, wie vielleicht erwartet, in den Wintermonaten. Die Generali Versicherung geht davon aus, dass Autofahrer in der kalten und dunklen Jahreszeit automatisch vorsichtiger fahren. Sie sind sich der hohen Wahrscheinlichkeit der Unfälle bewusster und achten deswegen verstärkt darauf, einen größeren Abstand zu halten und Kurven langsamer zu fahren.

Der Sommer hingegen verleitet dazu, auf den trockenen Straßen lange Ausflüge zu unternehmen. Das resultiert darin, dass 9,9 Prozent aller Autounfälle im Juni passieren. Allgemein ist die Zeit zwischen Mai und August unfallanfällig. Ferien, Staus, lange Autofahrten sowie vermehrte Motorräder auf den Straßen machen die Sommermonate zu der für Autofahrer gefährlichsten Zeit.

Je mehr PS, desto gefährlicher

Schneller, stärker, besser? Autos, die mit viel PS ausgestattet sind, bauen durchschnittlich häufig Unfälle. Frühwarnsysteme, verbesserte Bremsen und Airbags haben allerdings die Anzahl der Personenschäden im Verkehr reduziert. Halter von PS-starken Fahrzeugen reizen vielleicht auch deswegen die Möglichkeiten ihrer Wagen aus. Autos, die es auf 250 bis 300 PS bringen, haben ein Risiko von knapp 20 Prozent. Autofahrer, deren Autos mit über 300 PS über die Autobahn brettern, haben ein Schadensrisiko von 17,4 Prozent.

Mit dem Geschlecht der Autofahrer hat das übrigens herzlich wenig zu tun: Frauen haben ein Unfallrisiko von 12,5 Prozent, Männer liegen bei 11,4 Prozent.

Stadtstaaten beherbergen die schlechtesten Autofahrer

Autofahrer, die in Berlin wohnen, haben Pech. Hier passieren durchschnittlich die meisten Unfälle. Die fünf Bundesländer, in denen die schlechtesten Autofahrer wohnen, sind:

  • Berlin (15,5 Prozent)
  • Hamburg (15,4 Prozent)
  • Bremen (13,5 Prozent)
  • Schleswig-Holstein (13,1 Prozent)
  • NRW / Saarland (beide 12,6 Prozent)

Am besten sieht es in Mecklenburg-Vorpommern aus. Hier liegt die Unfallwahrscheinlichkeit bei 10,8 Prozent – also auch nur knapp unter dem deutschlandweiten Durchschnitt von 11,7 Prozent.

Als Fazit der Studie der Generali Versicherung geht also hervor: Der schlechteste Autofahrer ist eine Berlinerin, die an einem Freitag im Juni ein Auto zwischen 250 und 300 PS fährt. Wenn du mit einem schlechten Autofahrer kollidierst, dann bist du mit den Toyota Versicherungen gut beraten.

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