Spritpreise aktuell auf Rekordniveau –

so teuer ist Kraftstoff in Europa

Die aktuellen Spritpreise ziehen immer weiter an – und das pünktlich zur Hauptreisesaison in Deutschland. Wir verraten, in welchen Ländern Europas du noch vergleichsweise günstig tanken kannst.

Wie der ADAC in seiner monatlichen Auswertung der Spritpreise feststellt, werden die Belastungen für Autofahrer auch in den kommenden Wochen nicht sinken. Während der Liter Super E10 im Mai noch etwa 1,36 Euro kostete, waren es im Juni bereits 1,44 Euro. Dieselfahrer mussten mit 1,29 Euro sogar fast einen Cent mehr bezahlen. Wie sich der Spritpreis aktuell in Europa entwickelt und wo du im Urlaub günstig tanken kannst, erfährst du hier.

Wie gestalten sich die Spritpreise aktuell in Europa?

Unerfreulich ist an dem Preisanstieg vor allem, dass er mitten in die Urlaubssaison fällt. Wer eine Reise mit dem Auto innerhalb Europas plant, fragt sich, wo die Spritpreise aktuell in anderen Ländern stehen – und ob sich vielleicht ein Sparpotenzial ergibt. Folgende Angaben vom ADAC zeigen, wie sich die Diesel- und Benzinpreise in Europa im Juni 2018 in den beliebtesten Urlaubsländern gestalten:

Land Super Diesel
Österreich 1,29 Euro 1,24 Euro
Kroatien 1,42 Euro 1,36 Euro
Frankreich 1,55 Euro 1,47 Euro
Italien 1,64 Euro 1,52 Euro
Dänemark 1,70 Euro 1,61 Euro
Niederlande 1,76 Euro 1,46 Euro
Quelle: ADAC

Urlauber können also insbesondere in Österreich und Kroatien von den vergleichsweise niedrigeren Spritpreisen profitieren. Aber auch für diejenigen, die an der Grenze zu Österreich oder Polen wohnen, kann sich ein Ausflug ins Nachbarland lohnen, um den Tank günstig aufzufüllen. In Polen lag der Preis für Super sogar bei nur 1,19 Euro, Diesel kostete hier einen Cent weniger.

Warum sind die Spritpreise aktuell so hoch?

Dass der Tankstellenbesuch zurzeit so teuer ausfällt, ist auf den hohen Anstieg des Rohölpreises zurückzuführen. Grund dafür ist der Rückgang der Fördermengen in den Opec-Staaten (Organisation erdölexportierender Länder), insbesondere in Venezuela. Durch die dortige Wirtschaftskrise entstehen große Produktionsausfälle, die nur aufgefangen werden könnten, wenn die Ölproduktion in Russland und Saudi-Arabien ausgeweitet würde.

Hinzu kommt noch ein weiterer Faktor: Seit US-Präsident Donald Trump den Ausstieg aus dem Atomabkommen mit dem Iran angekündigt hat, haben sich die Ölpreise ebenfalls erhöht. So drohen dem Iran durch den Ausstieg Sanktionen von Seiten der USA, sodass die Öllieferungen reduziert werden könnten. Ob die Ölpreise in naher Zukunft wieder sinken, ist daher nicht abzusehen.

Wenn du dauerhaft bei den Spritpreisen sparen und günstig tanken willst, empfiehlt sich der Umstieg auf die verbrauchsarmen Hybridfahrzeuge von Toyota. Das schont langfristig nicht nur deinen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt.

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