Selbstfahrende Autos:

Toyota investiert in Uber.

Toyota setzt bei der Entwicklung von selbstfahrenden Autos auf den Fahrdienstvermittler Uber als Partner. Wir haben die wichtigsten Infos rund um die Zusammenarbeit.

Toyota und Uber arbeiten zukünftig bei der Weiterentwicklung selbstfahrender Autos zusammen. Dafür investiert der japanische Automobilhersteller rund 500 Millionen Dollar in den US-Fahrdienstvermittler. Wir erklären dir, was es mit der Zusammenarbeit rund um das Thema „Autonomes Fahren“ auf sich hat und wie die Ergebnisse konkret aussehen sollen.

Was ist Uber eigentlich?

Uber ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das sich als Vermittlerplattform für Personenbeförderung sieht. Dabei wurden verschiedene Dienste entwickelt.

  •            Über „UberPop“ werden Mitfahrgelegenheiten unter Privatleuten angeboten. Das bedeutet, dass die Kunden an private Fahrer mit eigenen Autos vermittelt werden.
  •             Bei „UberBlack“ handelt es sich um einen Limousinen-Service mit Chauffeur.
  •             Zudem gibt es das Angebot „Ubertaxi“, das den traditionellen Taxibetrieben Konkurrenz machen soll.

Gebucht werden die Fahrten ganz einfach online über eine App oder Website. In Deutschland ist die Nutzung des Fahrdienstvermittlers bislang noch nicht allzu verbreitet. Berlin und München sind derzeit die einzigen Städte, in denen Uber überhaupt aktiv ist. Das liegt vor allem daran, dass es immer wieder zu rechtlichen Problemen kommt. Die App „Uberpop“ ist hierzulande sogar komplett verboten.

Was ist das Ziel der Zusammenarbeit?

Toyota will die Entwicklung des autonomen Fahrens weiter vorantreiben und automatisierte Mitfahrgelegenheiten in größerem Umfang entwickeln. Dieser Markt ist sehr lukrativ, da sich unsere Mobilität in Zukunft verändern wird. Vor allem in den Großstädten besitzen viele Menschen schon jetzt kein eigenes Auto mehr und nutzen stattdessen Carsharing oder andere Fahrdienste. Die Entwicklung von Roboterautos ist also nur der nächste logische Schritt.

Wie soll das Ergebnis konkret aussehen?

Bei den sogenannten „Autono-MaaS“-Wagen (Autonome Mobilität als Service) ist geplant, das automatisierte Fahrsystem von Uber mit dem automatisierten Sicherheitsassistenzsystem Toyota Guardian zu kombinieren. Eingebaut werden die Systeme in Toyota-Fahrzeuge. Die ersten Modelle basieren auf der Plattform des Mini-Vans Toyota Sienna. Diese sollen dann wiederum über das Uber-Netzwerk eingesetzt werden. Die beiden Unternehmen rechnen damit, dass die ersten Modelle der Serie von unabhängigen Flottenbetreibern eingesetzt werden. Die ersten Autos werden in drei Jahren auf die Straße gehen, wenn das Pilotprojekt startet.

Um die Forschung an selbstfahrenden Autos zu beschleunigen, hat Toyota bereits das Unternehmen „Toyota Research Institute – Advanced Developement“ (TRI-AD) gegründet.

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