Besondere Verkehrsregeln in Italien und Co. -

das musst du im Urlaub beachten

Andere Länder, andere Sitten - und Verkehrsregeln! Wer mit dem Auto durch fremde Staaten reist, muss einige Besonderheiten beachten. Wir zeigen dir einige bedeutende Regeländerungen im Ausland.

Von unterschiedlichen Promillegrenzen über ein Winterreifenverbot im Sommer bis hin zur Lichtpflicht am Tage - einige Länder weichen in ihrem Regelkatalog deutlich vom Straßengesetz hierzulande ab. Damit du im Urlaub nicht versehentlich in kostspielige Fettnäpfchen fährst, zeigen wir dir sieben wichtige Regel-Besonderheiten in beliebten Urlaubsländern.

1. Lichtpflicht am Tag

In Deutschland keine Pflicht, in vielen anderen Ländern aber sehr wohl: Wer tagsüber mit dem Auto im Ausland unterwegs ist, sollte auch trotz Sonnenschein im Sommerurlaub das Abendlicht des eigenen Fahrzeugs einschalten. Denn in vielen Staaten gilt eine Lichtpflicht am Tage für alle Straßen. Und die kann bei Nicht-Beachtung empfindliche Strafen nach sich ziehen.

In Skandinavien sind die Bußgelder besonders hoch. Während sie sich in Schweden (45 Euro) und Dänemark (ca. 67 Euro) noch recht moderat halten, können in Norwegen mit ca. 160 Euro und Estland mit etwa 190 Euro saftige Strafen fällig werden. Auch im sonnenverwöhnten Italien werden Lichtmuffel auf Autobahnen und außerorts ab 41 Euro zur Kasse gebeten.

2. Unterschiedliche Promillegrenzen

In den meisten Ländern Europas liegt die Promillegrenze wie in Deutschland bei 0,5. Diese Verkehrsregel gilt etwa auch in Frankreich und anderen Nachbarstaaten. Auch in beliebten Urlaubsländer wie Italien, Griechenland, Portugal, Spanien und in der Türkei sind 0,5 Promille die Obergrenze. Strengere Vorgaben gelten dagegen in Osteuropa: Polen zieht die Grenze bereits bei 0,2 Promille, Tschechien und Ungarn haben gar eine 0,0-Promille Toleranz.

Das Strafmaß dagegen variiert innerhalb der EU relativ stark. In Großbritannien (Grenze bei 0,8 Promille, Ausnahme Schottland: 0,5 Promille) ist das Bußgeld unbegrenzt. Bei Missachten der Verkehrsregel in Italien drohen mindestens 530 Euro, in Spanien und in der Schweiz werden Strafen ab 500 Euro bzw. 520 Euro fällig. In Ungarn können Vergehen dieser Art mit bis zu 970 Euro geahndet werden.

3. Rauchverbot im Auto

In einigen europäischen Länder gilt ein Rauchverbot, wenn sich Schwangere oder minderjährige Kinder im Auto befinden. Verstöße können hohe Strafen nach sich ziehen. In Italien werden etwa 500 bis 5.000 Euro fällig, sollte ein Fahrzeuginsasse in Anwesenheit einer Schwangeren oder eines Kindes unter zwölf Jahren rauchen. Weitere Länder mit ähnlichen Verboten sind:

  •         England
  •         Frankreich
  •         Griechenland
  •         Irland
  •         Österreich
  •         Schottland
  •         Wales
  •         Zypern

Die Verkehrsregel in Österreich ist relativ neu. Hier gilt sie seit dem 1. Mai 2018 für Fahrzeuge, in denen sich mindestens eine Person unter 18 Jahren befindet.

4. Winterreifenverbot auf Italiens Straßen

Italien verbannt bestimmte Winterreifen in den Sommermonaten von den Straßen. Bei dieser Regelung lohnt jedoch ein genauerer Blick in die Fahrzeugpapiere. Betroffen von dem Verbot sind nämlich nur solche Winterreifen, die den angegebenen Geschwindigkeitsindex nicht unterschreiten. Der Geschwindigkeitsindex ist im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) angegeben. Das Verbot gilt sommertags vom 16. Mai bis zum 14. Oktober.

5. Bußgeld-Rabatt in Spanien

Verkehrssünder im Spanienurlaub müssen sich auf vergleichsweise hohe Strafen einstellen. Falschparken kann mit bis zu 200 Euro zu Buche schlagen, auch das Telefonieren während der Fahrt reißt im Zweifelsfall ein ähnlich großes Loch in die Urlaubskasse. Gerade angesichts der saftigen Strafen sollten betroffene Autofahrer allerdings möglichst schnell handeln, anstatt sich zu ärgern. Denn bei Bezahlung des Bußgelds innerhalb von 20 Tagen nach Erhalt des Bescheids wird ein Rabatt von 50 Prozent eingeräumt.

6. “Blaulichtsteuer” in Österreich

Wenn es im Urlaub kracht, sollte im Zweifel immer die Polizei zu Rate gezogen werden - nicht so in Österreich. Wenn es sich lediglich um einen Sachschaden handelt und alle Beteiligten die notwendigen Informationen ohne Probleme austauschen können, winkt der Person eine Unfallmeldegebühr, die dennoch die Polizei gerufen hat. Die “Blaulichtsteuer” liegt bei 36 Euro.

7. Unfallmeldung in Kroatien

Ganz anders gestaltet sich die Situation dagegen bei einem Unfall in Kroatien. Hier handelt derjenige falsch, der bei einem Unfall gerade nicht die Polizei alarmiert. Denn sollte dein Fahrzeug durch einen Unfall einen sichtbaren Schaden davon tragen, bedarf es einer polizeilichen Bestätigung dieses Schadens - ansonsten darf es das Land nicht verlassen.

Informiere dich vor dem Urlaub über länderspezifische Regeln

Die ausgewählten Verkehrsregeln zeigen, dass Autofahrer in einigen Staaten viele länderspezifische Besonderheiten auf den Straßen beachten müssen - und teils saftige Strafen drohen, wenn diese Regelungen nicht beachtet werden. Informiere dich am besten im Vorfeld deines Auslandsbesuchs ausführlich über die jeweiligen Verkehrsregeln. Das Auswärtige Amt bietet hierzu für jede Destination ausführliche Informationen.

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