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Rund 4.000 Quadratmeter Sonnenkraft liefern grünen Strom für Toyota Deutschland

Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker weiht Photovoltaikanlage ein

  • 2.350 Solarpanels sparen bis zu 415.000 Kilogramm CO2 ein
  • Investitionen von über einer halben Million Euro in nachhaltige Energieversorgung
  • Überschüssiger Strom wird ins öffentliche Netz gespeist

Köln, den 14. September 2021. Die Kraft der Sonne versorgt Toyota Deutschland mit Energie: Eine rund 4.000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage auf dem Logistikzentrum im Kölner Stadtteil Marsdorf liefert grünen Strom für die Hauptverwaltung in der Toyota Allee. Dort am Campus sind rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Am Montag (13. September 2021) wurde die aus 2.350 Solarpanels bestehende Anlage im Beisein der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker symbolisch eingeweiht.

„Toyota Deutschland setzt sich mit unterschiedlichen Maßnahmen für mehr Nachhaltigkeit ein, so haben wir bereits vor über 25 Jahren durch den Hybridantrieb beim Prius mit der Elektrifizierung unserer Modellpalette begonnen“, erklärte André Schmidt, Geschäftsführer der Toyota Deutschland GmbH. „Um die Dekarbonisierung der Gesellschaft zu erreichen, müssen Mobilität und Energiewirtschaft sich nachhaltig verzahnen. Mit der regenerativen Energieerzeugung durch unsere neue Photovoltaikanlage, die den durchschnittlichen Energieverbrauch von 220 Haushalten deckt, sparen wir nun rund 415.000 Kilogramm CO2 ein.“

„Ich wünsche mir mehr engagierte Unternehmen wie die Toyota Deutschland GmbH, die mit gutem Beispiel voran gehen und in den Ausbau der Photovoltaik investieren. Denn nur wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir unser Ziel erreichen, in Köln spätestens 2035 klimaneutral zu sein“, betont Henritte Reker, Oberbürgermeisterin der Stadt Köln. „Auch die Stadt Köln investiert in den Photovoltaik-Ausbau auf städtischen Gebäuden. Zudem planen wir Kampagnen und Anreize, um alle Akteure zu motivieren, aktiv zum Klimaschutz beizutragen. Wir benötigen das Engagement von uns allen.“

Nachdem Toyota Deutschland den eigenen Energiebedarf in den vergangenen Monaten unter anderem durch die Umstellung auf LED-Leuchten und das frühere Ausschalten der Beleuchtung minimiert hat, folgt nun der nächste konsequente Schritt. Mit einer Leistung von 750 Kilowatt-Peak (kWp) deckt das Solardach den kompletten Energiebedarf in Verwaltung und Logistik sowie in der Toyota Collection. Die Deutschland-Zentrale des japanischen Automobilherstellers wird dadurch autark und unabhängig vom klassischen Stromnetz und von fossilen Brennstoffen. An arbeitsfreien Wochenenden wird der überschüssige Strom darüber hinaus ins öffentliche Netz gespeist.

Mit einem Investitionsvolumen von über einer halben Million Euro wurden außerdem Arbeitsplätze in der Region gesichert, denn die Anlage würde von einer Firma im Rheinländischen Zülpich installiert.
Ein weiteres Beispiel für das regionale Engagement ist das Kölner Waldlabor. Es fördert Toyota Deutschland ebenfalls die Artenvielfalt und Nachhaltigkeit – durch Aufforstung und Aufklärung. Das gemeinsam mit der RheinEnergie AG Köln und der Stadt Köln vor über zehn Jahren gegründete Projekt, dem von den Vereinten Nationen der Titel „Ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt“ verliehen wurde, beschäftigt sich mit dem Klimawandel und dessen Folgen. Auf einer 25 Hektar großen städtischen Ackerfläche wurden 17 verschiedenen Baumarten zu neuen Waldformationen angepflanzt.

In Verbindung mit der autarken, regenerativen Energieversorgung und weiteren Maßnahmen trägt der Importeur maßgeblich zu den weltweiten Nachhaltigkeitszielen des Unternehmens bei: Im Rahmen der „Toyota Environmental Challenge 2050“, die bereits 2015 anlässlich des Pariser Klimaschutzprotokolls veröffentlich wurden, will der japanische Mobilitätskonzern seine CO2-Emissionen deutlich verringern – und das im gesamten Geschäftsbetrieb inklusive Produktion, Verwaltung und Logistik.

Die Europazentrale in Brüssel nutzt neben einem Solardach auch ein Windrad, in den Werken weltweit gibt es zudem (Ab-)Wassermanagement und Ressourcenschonung. Seit der Bekanntgabe der Challenge 2015 wurden die Anstrengungen nochmals verstärkt: In einem ersten Schritt will das Unternehmen die durchschnittlichen CO2-Emissionen pro Fahrzeug bis 2020 um die Hälfte gegenüber 2001 reduzieren, 2030 soll der Wert bei nur noch einem Drittel des Ursprungswerts liegen. Die Fertigungsstätten des Toyota Konzerns werden bis zum Jahr 2050 annähernd CO2-neutral arbeiten.

Der Flottenausstoß soll durch den weiteren Ausbau elektrifizierter Antriebe um 90 Prozent sinken. Vom klassischen Hybrid- über extern aufladbare Plug-in-Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge bis hin zu Brennstoffzellenautos: Das Unternehmen setzt dabei auf Technologieoffenheit, um bestmöglich die regional unterschiedlichen Bedürfnisse zu erfüllen.

Die Kraft der Sonne kommt auch bei Modellen wie dem Toyota Prius Plug-in Hybrid (Kraftstoffverbrauch kombiniert: 1,3 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert: 29 g/km, Stromverbrauch kombiniert: 10,0 kWh/100 km) zum Einsatz: Das an der Steckdose aufladbare Fahrzeug fährt auf Wunsch mit einem großflächigen Solardach vor. Es besitzt eine Nennleistung von rund 180 Watt und erhöht die elektrische Reichweite pro Tag um bis zu fünf Kilometer.

In acht Tagen lässt sich dadurch die Hochvolt-Batterie auf maximal 80 Prozent des Ladevolumens laden – das entspricht etwa 40 Kilometern Reichweite. Bei 200 Sonnentagen pro Jahr summiert sich diese Zahl auf rund 1.000 Zusatzkilometer, die CO2- und kostenfrei zurückgelegt werden können.

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