Das Rover-Projekt der JAXA

Der Brennstoffzellenantrieb steht im Mittelpunkt künftiger Weltraumexpeditionen

Toyota und die japanische Weltraumagentur JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) arbeiten gemeinsam an einem Rover-Mondfahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb, mit dem die Mondoberfläche erkundet werden kann – eines Tages vielleicht auch die des Mars. Trotz der geringeren Energie, die ihm zur Verfügung steht, soll der Rover auf dem Mond mehr als 10.000 km zurücklegen können.
Ein sehr ambitioniertes Ziel.

Ich bin überzeugt, dass unsere Branche, die kontinuierlich über ihre Rolle in der Welt nachdenkt, dieselben Ziele verfolgt wie die internationale Weltraumforschung.

Akio Toyoda

Durch die Nutzung der gleichen Brennstoffzellentechnologie, die auch beim Toyota Mirai hier auf der Erde zum Einsatz kommt, ist das Projekt ein Sinnbild unserer Vision von einer besseren Mobilität für alle ohne negative Einflüsse auf die Umwelt.

Unsere Mission

Wir sind davon überzeugt, dass Mobilität ein menschliches Bedürfnis ist und mit der richtigen Bewegungsfreiheit alles möglich ist. Das Rover-Projekt in Zusammenarbeit mit der JAXA, kann eine wichtige Rolle für die Sicherung eines nachhaltigen Wohlstands spielen. In der Weltraumforschung sind Partnerschaften ein ganz wesentliches Element. Die JAXA sieht sich durch die – so die Agentur – „nachgewiesene Langlebigkeit und Fahrleistung von Toyota Fahrzeugen“ sowie durch unsere umweltfreundlichen Brennstoffzellentechnologien in der Zusammenarbeit mit Toyota bestärkt. Gemeinsam will man Prototypen fertigen, testen und evaluieren.

rover on the moon
The rover close up

Das Rover-Mondfahrzeug

Ein Mondfahrzeug hat zahlreiche Herausforderungen zu bewältigen. Die Schwerkraft auf dem Mond beträgt nur ein Sechstel der Schwerkraft auf der Erde und der Mond weist ein anspruchsvolles Terrain mit Kratern, Schluchten und Bergketten auf. Sowohl die Strahlung als auch die Temperatur sind sehr viel höher als auf der Erde. Hinzu kommt eine Ultrahochvakuum-Umgebung. All diese Herausforderungen muss das „Space-Mobility“-Konzept von Toyota bewältigen.

Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb

Der JAXA-Rover bietet nicht nur die Möglichkeit, unsere technischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern auch unsere Wasserstofftechnologie zu testen, für die der Einsatz in dem Mondfahrzeug auch eine Art Ritterschlag bedeutet.

„Die einzige Emission ist Wasser. Aufgrund der hohen Energiedichte können sie sehr viel Energie liefern, wodurch sie besonders geeignet für das JAXA-Projekt sind.“ Shigeki Terashi, Executive Vice President von Toyota.

Schon seit Langem arbeitet Toyota an der Verwirklichung einer nachhaltigen Mobilität auf der Erde. Erreicht werden soll sie durch eine Kombination aus Elektro- und Brennstoffzellenantrieben. Für die japanische Weltraumagentur haben diese Technologien ein sogar noch größeres Potenzial, denn sie stoßen unter bestimmten Umständen weniger schädliche Substanzen wie beispielsweise Feinstaub aus, als die angesaugte Luft enthält. Dies bezeichnet man auch als „negative Emissionen“. Die Weiterentwicklung solcher Technologien gehört zu den primären Zielen des Programms.

Astronaut in rover

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