Das futuristische Tokio-Trio

Toyotas Konzeptfahrzeuge auf der Tokyo Motor Show

Auf der Tokyo Motor Show 2015 gaben drei faszinierende Toyota Konzeptfahrzeuge ihr Debüt und boten einen Ausblick auf eine aufregende automobile Zukunft, in der Mensch und Maschine miteinander harmonieren und Eco-Fahrzeuge durch fortschrittliche Technologie zu Energie erzeugenden Fahrzeugen werden.

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Toyota KIKAI: Die inneren Werte zählen

Der KIKAI richtet sich an automobile Enthusiasten und setzt auf innere Werte. Das 3,40 Meter lange Konzeptfahrzeug präsentiert – frei von traditionellen Zwängen – stolz und für alle sichtbar, was sonst unter der Karosserie verborgen bleibt: handwerkliches Können, raffinierte Einfachheit und komplexe Bewegungsabläufe werden beim KIKAI für den Betrachter erlebbar. Zu seiner expressiven Form gehört neben dem Motor auch der Tank, Auspuffrohre und analoge Anzeigeinstrumente und Schalter.

Die drei Sitze im Innenraum sind im Dreieck angeordnet. So kann sich der Fahrer vorn frei entfalten und gleichzeitig perfekt mit den anderen Insassen austauschen.

Neben der großen Windschutzscheibe und den großzügigen Seitenfenstern profitiert der Fahrer auch von einem Fenster im Fußraum, mit dem er unter anderem die Bewegung von Reifen und Radaufhängung beobachten kann. In unserer digitalen Zeit erinnert der KIKAI an die komplexe Schönheit der mechanischen Aspekte eines Autos.

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S-FR: Der Leichtgewicht-Sportler

Der Toyota S-FR verkörpert den Inbegriff von Fahrspaß: Die viersitzige Studie ist in der Tradition leichtgewichtiger Sportwagen mit langer Motorhaube, einer weit nach hinten versetzten Fahrerkabine und der typisch breiten Spur gehalten – ein Design, das die Menschen seit den 1970er Jahren begeistert und nun eine neue Generation von Autofahrern in den Bann ziehen soll.

Unter der kompakten und leichten Coupé-Karosserie des S-FR befindet sich das, was ambitionierte Fahrer lieben: niedriger Schwerpunkt, agiler Frontmotor, Hinterradantrieb und eine optimale Gewichtsverteilung.

Dieses fokussierte Konzept bildet die Grundlage für die direkte Beschleunigung, perfekte Rückmeldung und exaktes Kurvenverhalten, kurz: Fahrer und Fahrzeug verschmelzen zu einer Einheit.

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Toyota FCV Plus: Das Wasserstoffauto

Nach Einführung des revolutionären Mirai - dem weltweit ersten in Serie gebauten Brennstoffzellenfahrzeug - wurde die schlanke Toyota-Studie FCV Plus entwickelt, um unsere Vision von Gesellschaften zu präsentieren, bei denen Wasserstoff die Energiebasis bildet.

Nur 1,75 Meter breit, stößt der kompakte Brennstoffzellen-Flitzer weder CO2 noch andere Schadstoffemissionen aus. Der Wasserstoff-Tank hinter dem Rücksitz speist die Brennstoffzelle zwischen den Vorderreifen. Die dabei erzeugte elektrische Energie treibt die vier Radnabenmotoren an, als Emission entsteht lediglich Wasser. Das tropfenförmige, futuristisch anmutende Design des Zweisitzers spiegelt diese fortschrittliche Technik wider. Der Rahmen ist trotz des niedrigen Gewichts auf höchste Steifigkeit ausgelegt.

Doch der 3,80 Meter lange FCV Plus ist nicht nur ein umweltfreundliches Verkehrsmittel, sondern auch ein vielseitig einsetzbarer Energielieferant: Wasserstoff aus einem externen Tank kann das Konzeptfahrzeug ebenfalls in elektrische Energie umwandeln und so Haushalte mit Strom versorgen, auch als Notstromaggregat zum Beispiel für Krankenhäuser ist es einsetzbar. Auf diese Weise ebnet Toyota den Weg zu einer wasserstoffbasierten Gesellschaft.

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