Steuer für E-Dienstwagen soll ab 2019 halbiert werden

Die Regierung hat eine üppige Senkung für die Versteuerung von E-Dienstwagen beschlossen. Der halbierte Satz soll die Elektromobilität weiter vorantreiben.

Um die schleppende Nachfrage nach Elektroautos anzukurbeln, setzt die Regierung bei den Dienstwagen an. Am 1. August beschloss das Bundeskabinett eine milliardenschwere Förderung für Fahrzeuge mit Elektromotor, Plug-in-Hybride und andere Hybridfahrzeuge, die Verbrennungs- und Elektromotor kombinieren. Zur geplanten Umsetzung ab 2019 fehlt allerdings noch die Zustimmung des Bundesrates, zu dessen Lasten die Hälfte der entstehenden Steuerausfälle gehen würde.

Entlastung für Arbeitnehmer

Arbeitnehmern, die bei ihrem Dienstwagen auf umweltfreundliche Alternativen setzen, winkt ab 2019 eine steuerliche Besserstellung. Dies hat die Bundesregierung am 1. August beschlossen. Nicht zuletzt soll die Maßnahme zu einem höheren Anteil von Elektroautos und Plug-in-Hybriden in den Flotten von Behörden und Unternehmen führen. Wer bislang plante, seinen Dienstwagen auch privat zu nutzen, versteuerte monatlich ein Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil.

Kommt es zur für 2019 geplanten Förderung, so würde bald nur noch der halbe Listenpreis gelten. Die Neuregelung soll Elektroautos und Hybridfahrzeuge einschließen, die vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2021 gekauft oder geleast werden.

Kosten in Milliardenhöhe

Die Kosten, die auf das somit zunächst bis 2021 begrenzte Steuerprivileg entfallen, werden derzeit auf rund 1,8 bis 2 Milliarden Euro geschätzt. Ob es tatsächlich zur Umsetzung kommt, hängt nun von den Bundesländern ab. Diese müssen im Bundesrat über den Kabinettsbeschluss abstimmen. Käme es zur Erleichterung für E-Dienstwagen durch den halbierten Steuersatz, müssten die Ausfälle zur Hälfte vom Bundesrat getragen werden.

Für Arbeitgeber ist der Umstieg auf einen elektronischen Dienstwagen zunächst unattraktiv. Denn die ungleich höheren Anschaffungskosten muss er selbst tragen. Im laufenden Betrieb jedoch kann sich die umweltschonendere Variante durchaus lohnen. Profitieren können Arbeitgeber nicht nur von einem verbesserten Image, sondern auch monetär durch den verminderten Spritverbrauch. Elektroautos, Plug-in-Hybride und Co. verbrauchen deutlich weniger Sprit als herkömmliche Benziner.

E-Bikes bislang ausgenommen

Arbeitnehmer, die eine noch umweltschonendere Fahrmöglichkeit auf zwei Rädern nutzen möchten, werden voraussichtlich nicht vom neuen Gesetzesentwurf profitieren. Anders als vom ökologisch ausgerichteten Verkehrsclub Deutschland gefordert, wird die angestrebte Steuervergünstigung nicht auf Dienstfahrräder ausgedehnt. Dem Verkehrsclub zufolge sollte die Halbierung des geldwerten Vorteils ebenfalls für E-Fahrräder gelten.

Wer dienstlich wie privat umweltbewusst unterwegs sein will, kann sich mit einem Prius Plug-in-Hybrid auf die langjährige Erfahrung Toyotas in der Hybridtechnologie verlassen. Die aktuelle Generation erreicht eine hohe elektrische Reichweite bei gleichzeitig hervorragender Effizienz. Wie auch bei den anderen Hybridmodellen müssen umweltbewusste Fahrer weder auf eine eindrucksvolle Beschleunigung, noch auf den gewohnten Fahrkomfort verzichten. Darüber hinaus bieten wir eine weitere interessante Alternative: den Toyota Mirai, die Brennstoffzellen-Limousine. Wasserstoffautos sind ausgesprochen umweltfreundlich und gleichzeitig praktikabel im Alltag. Der Mirai mit Brennstoffzellentechnologie: Bei Toyota in Serie erhältlich.

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