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Unsere Geschichte in Europa

Erfahre mehr über die Geschichte von Toyota in Europa.
Unsere Geschichte in Europa begann vor mehr als 50 Jahren in sehr kleinem Umfang, als wir die ersten Automobile an Autofahrer auslieferten, die damals noch sehr wenig über Toyota und unsere Produkte wussten. Seit diesen frühen Tagen haben wir Jahre des Fortschritts und ein anhaltendes Wachstums verzeichnet , das inzwischen neun Produktionsstätten in ganz Europa umfasst. So kommt es, dass heute fast drei von vier Autos, die wir in Europa verkaufen, auch in Europa produziert werden. 

Wie alles begann

Über all die Jahre hinweg haben wir uns an den sich verändernden Präferenzen und Ansprüchen unserer Kunden orientiert , unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeiten hier vor Ort ausgebaut und damit sichergestellt, dass die Automobile, die wir bauen, auch den Wünschen unserer Kunden in Europa gerecht werden. Und wir haben dies mit einem festen Ziel vor Augen getan und erreicht, nämlich immer bessere Automobile anbieten zu können, die Zuverlässigkeit immer weiter zu verbessern und die Serviceangebote stetig zu erweitern. 
 
Mehr als 10 Milliarden Euro haben wir bisher in Europa investiert, um neue Produktionsstandorte zu errichten, moderne Motoren und Antriebe zu entwickeln und Technologiezentren und einen Standort für das Design von Fahrzeugen aufzubauen. Unsere Zulieferer wurden mit Rat und Tat dabei unterstützt, die Komponenten herzustellen, die Teil unserer Fahrzeuge sind. Damit konnten tausende Arbeitsplätze geschaffen werden - nicht nur zur Erweiterung unserer Geschäftstätigkeit, sondern auch und vor allem durch den Aufbau eines mehr als 400 Händler umfassenden Vertriebsnetzes. Diese Produktionsstätten vor Ort in Europa erlauben es uns, unsere Kunden zum einen schneller beliefern, aber auch die Auswirkungen der Logistik auf die Umwelt reduzieren zu können. 
 
Wir sind uns sehr bewusst, dass Kunden in Europa zu den anspruchsvollsten weltweit gehören - ihre Erwartungen haben uns immer als eine „Benchmark“, einer Art Messlatte, bei der Entwicklung unserer Fahrzeuge gedient, um zu gewährleisten, dass sie den höchsten Ansprüchen im Hinblick auf Leistung, Design und ansprechendem Äußeren genügen. Der Toyota C-HR-Crossover ist dabei nur eines der bahnbrechenden neuen Modelle. 
 
Wir begannen zu untersuchen, wie unsere Fahrzeuge sauberer und leistungsstärker werden können, lange bevor diese Aspekte in der Automobilbranche insgesamt ein Thema wurden, und wir haben dafür auch in die Hybrid- und Brennstoffzellentechnologie investiert.
Seit der Vorstellung des Prius, unserem ersten Hybridfahrzeug in Europa, haben wir in den vergangenen 25 Jahren weltweit mehr als 20 Millionen Vollhybride auf die Straße gebracht. Und dabei vermarkten wir die Automobile mit Hybridantrieb nicht nur in Europa – wir produzieren sie auch hier. Die Corolla-Hybridmodelle in Großbritannien, die Yaris-Hybridfahrzeuge in Frankreich sowie den Toyota C-HR und die Corolla Limousine in der Türkei. 
 
Darüber hinaus profitieren bereits heute eine Reihe europäischer Länder von unserer wegweisenden Brennstoffzellen-Technologie, wie sie im Toyota Mirai zum Einsatz kommt, dem ersten Automobil mit Brennstoffzellen-Antrieb in Serienproduktion. Die Markteinführung des Mirai stellt einen entscheidenden Schritt zur Lösung der berühmten Frage dar: „Henne oder Ei? Wen gab's zuerst?". Dabei geht es um die Frage, ob es zuerst das Fahrzeug selbst produziert, oder im Vorfeld zuerst eine Infrastruktur für seine Nutzung aufgebaut werden sollte. 
 
Wir unterstützen die koordinierten Anstrengungen von Autobauern, Energieunternehmen, Regierungen und öffentlicher Institutionen beim Aufbau nationaler und europaweiter Wasserstoff-Infrastrukturen zur Nutzung des Mirai und anderer Brennstoffzellen-Fahrzeuge. 
 
Der Bau sauberer Automobile in Europa und für Europa ist bei unserer Arbeit nur ein wichtiger Aspekt zum Schutz und zur Erhaltung unserer Umwelt. Unsere Produktionsstandorte und Niederlassungen sind weltweit führend hinsichtlich neuer und effektiver Konzepte, Abfall zu vermeiden, Rohstoffe einzusparen, Emissionen zu verringern, und im Einklang mit der uns umgebenden Natur zu leben und zu arbeiten. 

Im Jahr 1963 wurden die ersten 400 Modelle des Crown von Japan aus an unseren ersten europäischen Vertriebshändler verschifft - Erla Autos. Damit begann die Erfolgsgeschichte von Toyota in Europa.

Mehr als 25.000 Menschen arbeiten in ganz Europa direkt für uns.

Seit der Gründung unserer ersten Produktionsstandorte in den 1990er-Jahren haben wir in Europa mehr als 10 Milliarden Euro investiert.

Wir verfügen heute über ein Netzwerk von 9 Produktionsstandorten in insgesamt 7 Ländern.

Das Geschäftsvolumen mit unseren Lieferanten beläuft sich auf jährlich mehr als 6 Milliarden Euro.

Unser Netzwerk an nationalen Marketing- und Vertriebsgesellschaften umfasst 29 Standorte in 53 Ländern.

Mehr als 3.000 autorisierte Toyota-Vertragshändler gehören zu diesem Netzwerk.

Unsere Geschichte in Europa

Komm mit auf eine Reise durch 5 Jahrzehnte Toyota in Europa!

Unsere europäische Erfolgsgeschichte entwickelt sich ständig weiter und bleibt spannend. Hier erfährst du mehr über einige wichtige Meilensteine auf unserem Weg zum Erfolg. 

Die Generation der Babyboomer wuchs aus den Kinderschuhen heraus und alte Traditionen wichen dem Bedürfnis nach einem besseren und optimistischeren Lebensstil. Während sich uns im Kulturbereich mit James Bond und den Beatles neue Welten eröffneten, ermöglichten Forschung und Technik nie geahnte Möglichkeiten, die gekrönt wurden durch die ersten Schritte des Menschen auf dem Mond im Jahr 1970. 

Unsere Ankunft in Europa  

Die 1960er-Jahre waren auch für uns ein Jahrzehnt des Wandels, als wir erstmals auf dem europäischen Markt auftraten und so der Weg für die umfangreichen Vertriebs- und Produktionsaktivitäten geebnet wurde, die wir bis heute ausbauen. 
 
Wir begannen in den 1950er-Jahren, das Absatzpotenzial für unsere Automobile außerhalb Japans zu untersuchen. Für Fahrzeuge, die als Bausätze an Produzenten vor Ort geschickt werden sollten, um in Ländern rund um den Globus - von Lateinamerika bis nach Australien - montiert zu werden. Was jedoch den europäischen Markt betraf, so war es die Vision von Walther Krohn, durch die die Marke Toyota bekannt wurde. 
 
Krohn war der Präsident der Firma Erla Auto Import, einem Vertriebshändler für Automobile in Dänemark. Bei einem Besuch der Tokyo Motor Show im Jahr 1962 zeigte er sich beeindruckt vom Toyota Crown und war überzeugt, mit  ihm ein Modell entdeckt zu haben, das bei europäischen Autofahrern gut ankommen würde. Seine Vision führte dazu, dass Erla Auto unser erster offizieller Vertriebspartner in Europa mit exklusiven Vertriebsrechten für Dänemark, Schweden und Norwegen wurde. Im Jahr 1963 wurden die ersten 400 Modelle des Toyota Crown von Japan aus verschifft. 
 
Allerdings waren dies sich nicht die allerersten Toyotas auf europäischen Straßen. Um geschichtlich genau zu sein, muss festgehalten werden, dass bereits 1960 zwei Crown über den Mittleren Osten nach Malta verschifft und zwei Corona-Modelle (mit der Typenbezeichnung „Tiara“) im Jahr 1962 in Finnland getestet wurden. 
 
Krohn hatte den richtigen Riecher - und in den kommenden Jahren sollten weitere Vereinbarungen mit Vertriebspartnern getroffen werden, die daran interessiert waren, die Marke Toyota den Autofahrern in Europa vorzustellen. Im Jahr 1964 wurde die Firma Louwman & Parqui zum Vertriebspartner für die Niederlande. Im Jahr darauf ermöglichte die englische Firma Pride and Clark Toyota, sich in Großbritannien zu etablieren, als sie den Corona auf ihrem Messestand auf der London Motor Show präsentierten. Bald darauf startete der Verkauf in Großbritannien, und eines der ersten in England zugelassenen Automobile ist auch heute immer noch in Betrieb. 

1962: Der unerwartete Besuch von Walther Krohn bei Toyota markiert die Expansion Toyotas nach Europa. 

Die dänische Erla Auto Import A/S wird zum ersten Toyota-Vertriebshändler in Europa.

Louwman & Parqui B.V. in den Niederlanden.

Die Vorstellung der ersten Generation des Toyota Corolla im Jahr 1966 untermauerte unser Image als ein neuer, faszinierender Hersteller auf dem Automobilmarkt. Unsere Autos mussten auf Automobilmessen einen perfekten Eindruck hinterlassen, da die Verkaufspreise durch die hohen Frachtkosten beim Import aus Japan relativ hoch waren. Zusätzlich wurden die Preise noch durch Einfuhrzölle und Steuerabgaben erhöht. Dieser Nachteil konnte allerdings dadurch aufgewogen werden, dass sowohl der Corona als auch der Corolla zahlreiche zusätzliche Ausstattungskomponenten hatten und außerdem äußerst zuverlässig waren, wodurch die laufenden Betriebskosten niedrig gehalten werden konnten.  
 
In der Presse wurden beim Corona die „ruhigen Fahreigenschaften“ des eingebauten 1,5-Liter-Motors und die hohe Produktionsqualität als „hundertfach bis auf die Nieren geprüft“ gelobt. Die Hauptausstattungsmerkmale umfassten serienmäßig ein Rückfahrlicht, eine elektrische Scheibenwischanlage und eine Fahrgastkabine die mit Teppichbelag ausgekleidet war. Die Sicherheitsgurte wurden allerdings noch als Sonderausstattung angeboten.

Unsere beginnende Expansion in Europa konzentrierte sich auf Märkte in Ländern, in denen es lediglich eine kleine oder überhaupt keine eigene Automobilindustrie gab, wie beispielsweise Griechenland (ab 1965), die Schweiz (1966) oder auch Belgien (1966). Aber schon gegen Ende des Jahrzehnts waren wir auf den Heimatmärkten aller bisherig namhafter Automobilhersteller wie beispielsweise Frankreich, Italien und Deutschland präsent. 
 
Mit dem schnellen Anstieg der Exporte nach Europa wurde uns klar, dass wir dort über einen eigenen Firmensitz verfügen sollten - vor diesem Hintergrund eröffneten wir 1970 unsere erste eigene Toyota-Vertriebsniederlassung in Belgien, die die Wiege der heutigen Toyota Motor Europe ist. Etwa zur selben Zeit unterzeichneten wir auch eine Vereinbarung zur Produktion von Toyota-Fahrzeugen in Europa. Dies markierte den Beginn der Zusammenarbeit mit Salvador Caetano in Portugal, die bis auf den heutigen Tag fortgeführt wird, und sie war den Beginn einer umfangreichen Produktion, die wir auch im Laufe der 1990er-Jahre konsequent ausbauten.

Der Toyopet Crown vor dem Atomium in Brüssel, Belgien.

1960: Toyota expandiert auf den europäischen Markt mit ersten Exporten nach Malta und Zypern.

1960: Der erste Toyopet Crown kommt in Malta an.

1964: Der Vertrieb von Toyota-Fahrzeugen startet in Finnland mit einer Vertriebsvereinbarung mit der Firma Korpivaara Oy.

1964: Die erste Toyota-Vertretung in Europa wird in Kopenhagen, Dänemark, eröffnet und ist der Vorläufer von Toyota Motor Europe.

1964: Die Anfänge des Vertriebs in Europa: Die niederländische Firma Louwman & Paraqui bringt Papagien im Zoo den Slogan bei zu sagen: „Kauf Dir einen Toyota!“.

1965: Der Gesamtumfang der Exporte von Toyota erreicht die Zahl von 5.900 Einheiten.

1965: Vertriebsvereinbarung unterzeichnet mit Motor Imports Co. in Großbritannien.

1965: Wir vereinbaren mit der Firma Dickran Ouzouninan in Zypern, Fahrzeuge von Toyota zu vertreiben.

1965: Toyota auf der 50. International Motor Show in London, Großbritannien.

1966: Die International Motor Company in Belgien ist nun Toyota-Händler.

1966: Wir zeigen den Toyota Corona und den Crown auf der Paris Motor Show.

1968: Gründung von Toyota GB plc. in Großbritannien.

1969: Umzug unserer Niederlassung von Kopenhagen nach Brüssel, Belgien (der heutigen Toyota Motor Europe).

In den 1970er-Jahren kamen Bands wie Abba und den Osmonds auf - von Disco bis Punk Rock war alles dabei. Die Technik fand mit den ersten Video-Recordern und elektronischen Spielkonsolen ihren Weg ins Home-Entertainment - heutzutage eine Alltäglichkeit, damals aber eine aufregende Innovation.

Motorsport und die Anfänge der Produktion in Europa

Obwohl wir erst seit wenigen Jahren auf den europäischen Markt expandiert hatten, nahm unser Engagement an Fahrt auf. Immer mehr Menschen kannten nun die Marke Toyota und freundeten sich mit den Alternativen an, die wir mit unseren Produkten und Marken den Menschen boten, die seit Generationen mit anderem vertraut waren. 
 
Unsere Sichtbarkeit und Attraktivität sollte bald schon eine neue Dimension erreichen mit unserem Engagement im internationalen Rallye-Sport und einem europäischen Team. Der schwedische Fahrer Ove Andersson brachte den Plan sozusagen auf die Straße, indem er unsere Leute bei einem Treffen in London davon überzeugte, mit einem Toyota Celica 1972 bei der RAC-Ralley in Großbritannien an den Start zu gehen. Sein Erfolg mit einer Top-10-Platzierung, noch vor einigen renommierten anderen Fahrern, garantierte die Kontinuität unseres Engagements. In der Folge wurde 1973 Andersson Motorsport in Schweden gegründet.

1979: Ove Andersson bei der Bandama-Ralley in einem Toyota Celica.

Der direkte Vorgänger der heutigen Toyota Motorsport GmbH (TMG) - das Team passte mit besonderer Unterstützung aus Japan die teilnehmenden Corolla- und Celica-Modelle für wichtige Wettbewerbe technisch an. Bald danach wurde die Arbeit aufgenommen und die Geschäftsbereiche wurden nach Brüssel in Belgien, ins Zentrum Europas, verlegt. 
 
Die Ölkrise 1973 drohte, dem Motorsport-Engagement frühzeitig ein Ende zu bereiten - unser Vertrieb stellte aber mit Partnern in ganz Europa sicher, das Team weiter mit der Ausrüstung und den Teilen zu versorgen, die benötigt wurden. Der Glaube und das Festhalten an dem Projekt trug schon bald Früchte - der finnische Fahrer Hannu Mikkola in einem Corolla 1600 fuhr den ersten Sieg des Teams bei der Finnland Ralley im Jahr 1975 ein. Im gleichen Jahr wurde der Name „Toyota Team Europe“ angenommen und brachte damit unser Engagement im Motorsport zum Ausdruck. 
 
Dies markierte den Beginn zweier erfolgreicher Jahrzehnte an der Spitze des Ralleysports weltweit, einschließlich zahlreicher Titelgewinne für Fahrer und Hersteller, die mit so legendären Fahrzeugen wie dem Celica TA63 Twincam Turbo, der wegen seiner Überlegenheit bei den Safaris und Rallyes in der Elfenbeinküste in den 1980er-Jahren den Spitznamen „King of Africa“, bekam. 
 
1979 zog das Team nach Köln um, wo eigens eine Straße nach ihm benannt wurde, die „Toyota-Allee“, die auch heute noch die Heimat des TMG und die Basis für unser erfolgreiches FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft-Team ist.

Fahrzeugen vor Ort konnten wir unseren Kundendienst verbessern, die Lieferzeiten verkürzen, Kosten senken und auch besser auf den Geschmack und die Wünsche der europäischen Kunden reagieren. 

Die Toyota Caetano Portugal (TCAP) -Fabrik in Ovar begann die Produktion mit der Herstellung von Corolla-Modellen, die aus Japan als Bausätze geliefert wurden. Seit diesen frühen Tagen ging die Produktion einer breiten Produktpalette von Automobilen, SUVs, Vans und leichten LKW kontinuierlich weiter. Die PKW-Modelle Corona, Starlet, Land Cruiser und Hilux sowie die Busmodelle Optima und Coaster wurden allesamt von TCAP produziert.

1971: Die Fahrzeugmontage startet in Portugal (bei der Salvador Caetano I.M.V.T., S.A.)

In den Jahren seit der Gründung von TCAP haben wir umfangreiche Investitionen in Automobilwerke in ganz Europa getätigt. Heute produzieren wir neben den Motoren und Antrieben, die an neun Standorten in sieben unterschiedlichen Ländern produziert werden, neun verschiedene Modelle. Der Umstand, dass zwei von drei der in Europa verkauften Fahrzeuge auch hier vor Ort hergestellt werden, bringt auch zum Ausdruck, dass wir die Belastungen für die Umwelt reduzieren möchten, indem wir lange Logistikketten verkürzen und mit Erfolg die passenden Fahrzeuge für die lokalen Märkte herstellen und so auch den lokalen Anforderungen gerecht werden.

1970: Die Niederlassung der Toyota Motor Corporation in Brüssel wird eröffnet.

1970: Toyota Frey in Österreich unterzeichnet eine Vertriebsvereinbarung für Toyota-Fahrzeuge.

1970: Nach der Unterzeichnung einer Vertriebsvereinbarung mit Toyota Italia treten wir in den italienischen Markt ein.

1971: In Frankreich beginnt der Verkauf von Toyota-Fahrzeugen über den Vertriebshändler S.I.D.A.T.

1972: Toyota Ireland nimmt seinen Betrieb auf.

1973: Das Toyota Team Europe (TTE) wird bei der World Ralley Championship (WRC) aufgenommen.

1973: Toyota unterzeichnet eine Vertriebsvereinbarung mit F.E. Dahl & Co. in Norwegen.

1973: Toyota Canarias wird gegründet und beginnt , Toyota-Fahrzeuge auf den Kanarischen Inseln zu importieren.

1974: Die Toyota Motor Company übernimmt den westdeutschen Händler Deutsche Toyota-Vertrieb.

1975: TTE gewinnt erstmals die WRC-Ralley Finnland, auch bekannt als „1000-Seen-Ralley“.

1976: Die Zahl der nach Europa exportierten Fahrzeuge erreicht eine Million.

1976: Die Toyota Deutschland GmbH wird gegründet.

1979: Der neue Sitz von Toyota Deutschland wird in Köln fertiggestellt. Die Silhouette des Gebäudes ist in Form eines 8-Zylinder-Motors gestaltet.

Europäisches Design für die Welt

In den 1980er-Jahren konsolidiert sich unser Europa-Geschäft weiter und die Entwicklung neuer und spannender Unternehmungen tragen dazu bei, in der Region stärker vertreten zu sein. 1987 wird in Belgien das Toyota Technical Center für Europa eröffnet, aus dem das heutige Toyota Motor Europe Technical Center hervorging. Zwei Jahre später nimmt unsere erste Niederlassung für Marketing-Services den Betrieb auf. Sie wird die zu einer wichtigen Hilfe bei der Planung unserer Produkte und unserer Vertriebsaktivitäten. 
 
Dies waren wichtige „erste Schritte“ hin zur Etablierung der umfassenden Produktions-, Forschungs- und Design-Einrichtungen, über die wir heute in der Region verfügen. Unsere europäischen Aktivitäten genießen zunehmend einen hohen Grad an Selbständigkeit bei der Produktion neuer Fahrzeuge, die nicht nur den europäischen Geschmack treffen, sondern auch als „Benchmark“ für viele der kleinen und kompakten Modelle dienen, die wir weltweit produzieren.

Wir sind uns der Bedeutung Europas bewusst und eröffnen im Jahr 1989 hier unser erstes Design Center. Unter dem Namen Toyota Europe Office of Creation (Toyota EPOC) sollte es die kreative Wiege für die neuen Modelle werden, mit denen wir direkt im europäischen Markt ankommen.  
Ursprünglich in der Nähe von Brüssel angesiedelt, ging daraus das Toyota Europe Design and Development Studio - auch bekannt unter der Bezeichnung ED2 - hervor, das seit dem Jahr 2000 in der Nähe von Nizza in Südfrankreich angesiedelt ist. 
 
Die Fundamente, die wir in den 1980er-Jahren legten, waren die Grundlage für die Einführung des Yaris, einem Auto, mit dem das „Super-Mini“-Konzept weiterentwickelt wurde und das heute, drei Generationen später, immer noch das meistverkaufte Modell in Europa ist. Es wird nun auch hier, in unserem Werk im französischen Valenciennes, gebaut.

The Europe Design Development facility. 

Das ED2 spielte eine entscheidende Rolle beim Erreichen unseres Ziels, ein neues Auto zu bauen, das den in die Jahre gekommenen Starlet ersetzen und dem zunehmenden Umweltbewusstsein unserer Kunden gerecht werden sollte, indem der Kraftstoffverbrauch deutlich reduziert und die CO2-Emissionen verringert wurden. Die entsprechende Nachfrage war sowohl in Japan als auch in Europa klar zu erkennen, wo die Super-Minis ein Drittel der zugelassenen Neuwagen ausmachten. 
 
Es war schon immer unser Bestreben, ein Fahrzeug bauen, das mit eigenem Design auf die Bedürfnisse des europäischen Marktes passgenau zugeschnitten war - dem ED2 gelang dabei mit dem Yaris der Durchbruch - einem Auto, das hinsichtlich seiner Größe zwar kompakt, vom Platz und Komfort aber so ansprechend ist, dass europäische Autofahrer auf ihren Geschmack kommen. Und falls du dich jetzt fragst - der Name des Modells ist abgeleitet von „Charis“, den griechischen Gott für Schönheit und Eleganz.  
 
Sowohl das ED2-Team  als auch die japanischen Design-Kollegen stellten zunächst Prototypen her, die in so genannten „Designkliniken“ in Deutschland, Italien und Großbritannien dahingehend getestet wurden, in wie weit sie dem Geschmack hiesiger potenzieller Kunden entsprechen würden.

Zwischen den beiden Teams entwickelte sich ein konstruktiver Wettbewerb, aus dem dann, mit dem geteilten Wissen und den gemeinsamen Ressourcen, schließlich ein Modell entstand, das auf der Paris Motor Show 1998 seine Weltpremiere feiern sollte. Dies markierte einen historischen Moment für das ED2 -  es war das erste dort entworfene Modell, das es in die Serienfertigung schaffte. Die viele Arbeit, die in der Entwicklung des Fahrzeugs steckte, wurde mit seiner Auszeichnung als „Auto des Jahres“ sowohl in Japan als auch in Europa belohnt. 
 
Seit dieser Zeit konnte unser europäisches Design-Studio zahlreiche erfolgreiche Projekte realisieren - nicht zuletzt durch die Beteiligung an dem modernen Design des Toyota C-HR-Crossover-Konzepts, das im Jahr 2014 vorgestellt und der Vorläufer des Modells wurde, das nun in unserem türkischen Werk in Serie für Europa gebaut wird.

Das raffinierte Design des Yaris harmoniert perfekt mit dem Flair der Straßen von Paris  und ist in Europa äußerst populär.

1989: Das Toyota Europe Office of Creation (Toyota EPOC) wird in Brüssel eröffnet (heute das ED2 in Nizza, Frankreich).

1987: Das Toyota Technical Center of Europe wird in Brüssel fertiggestellt (heute das TME Technical Center).

1989: N.V. Toyota Motor Marketing Services Europe S.A. (TMSE) wird in Belgien gegründet.

ED2-Designer inspizieren ein Yaris-Modell in Echtgröße.

Die Produktion des Yaris bei Toyota Motor Manufacturing France lief im Jahr 2001 an.

Dies markierte mit dem Aufkommen des World-Wide-Web den Beginn des Informationszeitalters und des ersten fahrzeugbasierten GPS-Navigationssystems, das jedermann nutzen konnte. Großbritannien wurde durch die Fertigstellung und Eröffnung des Kanaltunnels physisch mit dem europäischen Festland verbunden, und die Simpsons Family gab ihr Debüt im Fernsehen.

Verstärkte Investitionen im Produktionsbereich

Nach mehr als 30 Jahren Präsenz in Europa verstärkten wir unsere Investitionen beim Aufbau unserer eigenen Produktionskapazitäten auf dem Kontinent und folgten damit unserem Geschäftsgrundsatz, Fahrzeuge vor Ort und dort zu produzieren, wo sie auch verkauft werden. 
 
Bei einer Rede in London im Jahr 1989 sagte der damalige Präsident von Toyota, Shoichiro Toyoda: „Toyota wird sich bestmöglich darum bemühen, so bald wie möglich als ein wirklich britisches und europäisches Unternehmen wahrgenommen zu werden.“ Nur wenige Woche später konnten wir unsere Pläne bestätigen, das erste vollständig unter Toyota  in Eigenregie geführte Produktionszentrum in Großbritannien zu errichten  - dies war die Geburtsstunde der Toyota Motor Manufacturing UK (TMUK).

1998: Parallel zum Avensis startet die Produktion des Corolla bei Toyota Motor Manufacturing (UK).

Etwa 3 Milliarden Euro wurden in dieser Zeit in die Errichtung sowohl eines Produktionswerks in England, als auch in ein Motorenwerk im Norden von Wales zu investieren, die beide im Jahr 1992 in Betrieb genommen wurden. Das erste Modell, das im Werk im englischen Burnaston produziert wurde, war der Carina E (wobei das „E“ für „Europa“ steht ). Innerhalb von sechs Jahren produzierte TMUK auch Corolla-Fließheckmodelle und wurde zur Geburtsstätte unseres neuen Flagschiffs, dem Avensis. Dabei konnte auch das Ziel erreicht werden, 80 Prozent der darin verbauten Komponenten und  erbrachter Dienstleistungen von europäischen Zulieferern zu beziehen. 
 
Auch in Europa selbst gab es Veränderungen  - mit der Gründung der Europäischen Union im Jahr 1993 und mit den weiteren Schritten hin zur Schaffung eines europäischen Binnenmarktes. Um uns den Veränderungen des Geschäftsumfeldes anzupassen, stellten wir unsere Vertriebs- und Marketing-Organisationen neu auf unter dem Schirm einer neuen Geschäftseinheit, der Toyota Motor Europe Manufacturing and Engineering mit Hauptsitz in Brüssel. 
 
Darüber hinaus trieben wir die Stärkung der Verbindung zwischen der Toyota Motor Corporation und den Geschäftseinheiten für die Produktion und die Vermarktung unserer Fahrzeuge in Europa voran. Unsere strategischen Investitionen in den 1990er-Jahren schufen für die Toyota Motor Corporation die Grundlage, ganz oder teilweise im Besitz befindliche Tochtergesellschaften in der Region zu gründen und gleichzeitig neue Vertriebsfirmen in den aufstrebenden Märkten in Zentral- und Osteuropa aufzubauen. 
 
Die TMUK läutete den Beginn einer neuen Expansionsphase ein, in deren Verlauf weitere Produktionskapazitäten geschaffen wurden mit der Gründung der TOYOTASA (heute bekannt unter dem Namen Toyota Motor Manufacuring Turkey), einem Joint Venture für die Produktion des Corolla vor Ort. 
 
Unser immer weiter expandierendes Netzwerk an Geschäftseinheiten musste durch zusätzliche Einrichtungen wie beispielsweise einem erweiterten Logistikzentrum für Komponenten sowie einem Zubehör- und Service-Center verstärkt werden, die beide in Belgien angesiedelt wurden. Zwischenzeitlich eröffneten wir 1998 in Paris eine neue Präsentationsbühne für unsere Innovationen und Technologien - das „Le Rendez-Vous Toyota“ auf den weltbekannten Champs-Elyées (geschlossen im Oktober 2017).

1994: Toyota Motor Manufacturing Turkey nimmt seine Geschäftstätigkeit auf.

1998: Der „Le Rendez-Vous Toyota“-Showroom wird in Frankreich eröffnet (geschlossen im Oktober 2017).

Da unsere Verkaufszahlen in jenem Jahr die Marke von einer halben Million Fahrzeuge überstiegen, bauten wir unsere Produktionskapazitäten mit der Eröffnung weiterer Werke für Antriebe in Polen und für die Produktion des äußerst erfolgreichen Yaris im französischen Valenciennes aus. 
 
Der Grundstein für das französische Werk von Toyota Motor Manufacturing France (TMMF) wurde in den 1990er-Jahren gelegt. Seit seiner Inbetriebnahme Anfang 2001 konnte das TMMF seine Umweltbilanz stetig verbessern und wurde so zum Standort mit der größten Nachhaltigkeit in Europa und einer unserer weltweiten, ökologisch optimierter Standorte, die eine Vorreiterrolle bei neuen und verbesserten Umweltprogrammen einnehmen. 

Eröffnet unter der Prämisse, ein „schlanker, sauberer Produktionsstandort für das 21. Jahrhundert im Einklang mit Natur und Umwelt“ zu sein, wurden hier Maßnahmen umgesetzt, um überschüssigen Abfall zunehmend zu reduzieren, den Energie- und Wasserverbrauch zu verringern und erneuerbare Energien beispielsweise durch den Einbau einer großen Solarzellen-Wand im Inneren eines der Gebäude zu gewinnen. Auch die Umgebung des Standorts profitiert von diesem Werk, das die Erhaltung natürlicher Pflanzen- und Tierbestände fördert, um eine biologische Vielfalt zu schaffen, die der französischer Nationalparks entspricht.

Die 1990er-Jahre waren ein Jahrzehnt, das geprägt war von Investitionen in Produktionskapazitäten in Europa und in denen dort Standorte in Großbritannien und dann auch in Frankreich, der Türkei, Polen, der Tschechischen Republik und Russland aufgebaut wurden. Die in Europa produzierten Fahrzeuge kommen inzwischen zu drei Vierteln aus der hiesigen Produktion. Dies ist auch Ausdruck dafür, dass wir die Art von Automobilen bauen, die den  Ansprüchen der Kunden in Europa gerechet werden und dabei ihren Geschmack treffen. Die Fokussierung auf eine „Produktion vor Ort“ bringt auch mit sich, dass wir durch die Vermeidung langer Transportwege unseren ökologischen Fußabdruck reduzieren können. 

Um die Jahrhundertwende hatten wir eine komplette Transformation aus einer Nische heraus erreicht - als ein Unternehmen aus Fernost , das eine kleine Anzahl von Fahrzeugen liefert, hin zu einer bedeutenden Präsenz als Unternehmen vor Ort, das Automobile produziert, in Arbeitsplätze, Ausbildung und in Einrichtungen in der gesamten Region investiert. Wir setzen unsere Philosophie der lokalen Produktion in die Praxis um und nutzen die Vorteile, die im Hinblick auf Qualität, Kundenservice, Effizienz und einer verbesserten Umweltbilanz damit erreicht werden können.

1991: Toyota Motor Poland nimmt seine Geschäftstätigkeit auf.

1990: Die Marke Lexus wird in Europa vorgestellt.

1990: N.V. Die frühere Toyota Motor Marketing Services Europe nimmt als Toyota Motor Europe Marketing & Engineering S.A. (TMME) ihren Betrieb in Belgien auf.

1991: Toyota Motor Hungary wird gegründet.

1992: Beginn der Produktion bei Toyota Motor Manufacturing in Großbritannien.

1993: Eröffnung des Toyota Parts Center Europe (TPCE) im belgischen Diest.

1993: Eröffnung der Toyota-Zentrale in Brüssel, Belgien.

1995: Das Toyota Accessory and Service Center (TASC) wird in Belgien eröffnet.

1998: Die Verkaufszahlen in Europa überschreiten die Marke von einer halben Million Fahrzeuge.

1999: Der Toyota Yaris wird zum „European Car of the Year 2000“ gewählt.

1999: Toyota Motor Manufacturing Poland wird für die Produktion von Antriebstechnik gegründet.

Das neue Jahrtausend brachte eine Technologie mit sich, die jedem und jederzeit die Möglichkeit bot, sich zu vernetzen. Ganz gleich, ob mittels Textnachrichten, Blogs, Facebook oder Twitter - wir können heute mit nur ein paar Klicks Unterhaltungen, Bilder und Erfahrungen teilen. Und wenn du lieber zuhörst, als zu selbst zu reden, hast du heute eine Sammlung von tausenden Songs auf deinem digitalen Endgerät in der Hosentasche zur Hand.

Die Hybrid-Revolution

Sie markierte den Beginn einer technischen Revolution auch im Automotive-Bereich, als wir unser erstes Hybrid-Modell aus Serienproduktion auf den europäischen Markt brachten. 
 
Im Jahr 2000, drei Jahre nach seinem Debüt in Japan, kam der ursprüngliche Prius als unauffällige Limousine nach Europa. Er war mit einer neuen Antriebstechnik ausgestattet, bei der sowohl ein konventioneller Verbrennungsmotor als auch ein Elektromotor kombiniert eingesetzt wurden. Anders als alle anderen Fahrzeuge auf dem Markt wechselte der Prius automatisch zwischen beiden Antriebstechniken, oder nutzte beide Formen parallel, um optimale Leistung zu bringen. 

Und als „Komplett-Hybrid“ konnte er auch ausschließlich im Elektromodus fahren.  Der Kraftstoffverbrauch und die Emissionen wurden in diesem Modus komplett auf Null gesenkt . 
 
In dieser Hinsicht wurde der Prius der Bedeutung seines lateinischen Namens, („der Vorausgehende“) gerecht als ein Automobil, das seiner Zeit voraus war. Bereits in den 1960er-Jahren hatten wir mit der Entwicklung unserer Hybridtechnologie begonnen. Dies war lange vor der Zeit, als ökologische Fragen aufgrund der globalen Sorge um das Klima  thematisiert und neue Gesetze zur Reduzierung von Treibhausgasen eingeführt werden sollten. 
 
Unsere ökologische Vision und unsere frühen Investitionen in Forschung und Entwicklung führten dazu, dass der Prius zu seiner Zeit unseren Kunden angeboten werden konnte und wir guten Grund hatten, von der versprochenen Qualität und Leistungsfähigkeit zutiefst überzeugt zu sein. Das Vertrauen, das wir in den Prius hatten, spiegelt sich auch darin wider, dass es das erste Automobil in Europa war, das mit einer 5-Jahres-/100.000 Kilometer-Garantie angeboten wurde.

Der Prius kommt im Jahr 2000 in Europa auf den Markt.

Im Laufe des Jahrzehnts konnten wir mit Hilfe des Prius die Automobillandschaft verändern und den Weg ebnen für den Roll-out der Hybridtechnologie in anderen Modellklassen, wie dem Yaris und dem Auris, die in Europa produziert werden und zentraler Bestandteil unserer Geschäftsaktivitäten sind. Der Prius entwickelte sich darüber hinaus zu einer eigenständigen Modellfamilie mit eigenem Profil durch die Vorstellung des Prius+ im Jahr 2012 als dem weltweit erstem 7-sitzigen Vollhybridmodell, und des Prius Plug-in-Hybrid. 
 
Der Prius Plug-in-Hybrid war darüber hinaus auch eine Weltpremiere für ein Modell mit einer leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterie, die über einen normalen Stromanschluss zuhause, am Arbeitsplatz oder an einem öffentlichen Parkplatz  wieder aufgeladen werden konnte. Dies ermöglicht verglichen mit dem konventionellen Prius eine größere Reichweite und höhere Geschwindigkeiten beim Fahren mit elektrischer Energie ganz ohne Emissionen. 
 
Europa war eines der Hauptversuchsfelder für eine Technologie, die 2007 in Frankreich im Rahmen einer Partnerschaft mit dem Elektrizitätsversorger EDF als öffentliches Leasing-Programm gestartet wurde. Dies war gleichzeitig das Jahr, in dem wir schließlich auch erstmals die Schwelle von einer Million weltweit verkaufter Hybrid-Fahrzeuge erreichten. Das Wissen, das wir mit diesem und weiteren Testläufen weltweit erwerben konnten, spielte eine entscheidende Rolle dabei, sicherstellen zu können, dass das auf den Markt gebrachte Automobil eine bestmögliche Leistung erbrachte. Damit waren wir in der Lage und hatten die Gewissheit, dass der größte Teil klassischer Pendlerstrecken im urbanen Raum in Europa mit dem Prius Plug-in ausschließlich mit elektrischer Energie bewältigt werden konnte, und dabei weder schädliche Emissionen entstanden noch Kraftstoff verbraucht wurde. 
 
Der Prius hatte großen Anteil an dem Erfolg, sodass sich das Verständnis der Menschen für die Hybridtechnologie verfestigte und sich damit gleichzeitig ihre Akzeptanz erhöhte. Er stellt heute eine bekannte und beliebte Alternative für immer mehr Menschen dar, die nicht nur seine sauberere und effizientere Performance, sondern gleichzeitig auch die harmonischen und fortschrittlichen Fahreigenschaften in Verbindung mit einer langlebigen Zuverlässigkeit zu schätzen wissen.

2000: Eröffnung des Toyota Design Development Centers (ED2) in Südfrankreich.

2000: Auszeichnung sowohl des Yaris als auch des Prius mit der Wahl zum „Motor des Jahres“ im zweiten Jahr in Folge.

2001: Der erste Yaris „Made in Europe“ läuft im französischen Toyota-Werk in Valenciennes vom Band.

2001: Ein neues Logistik-Drehkreuz für Automobile wird im belgischen Zeebrugge eröffnet.

2002: Toyota gründet eine Holdinggesellschaft für Europa: Die Toyota Motor Europe N.V./S.A.

2003: Der in Großbritannien produzierte Toyota Avensis wird auf dem japanischen Markt verkauft.

2005: Das Werk von Toyota/PSA Peugeot Citroën (TPCA) in der Tschechischen Republik nimmt die Produktion auf.

2005: Toyota nimmt ein neues Werk für Dieselmotoren und Antriebstechnik (TMMP) in Polen in Betrieb.

2005: Toyota startet die neue Dieselmotorenproduktion bei Toyota Motor Industries Poland (TMIP).

2006: Der ein millionste Yaris läuft in Europa vom Band.

2007: Toyota Motor Manufacturing Russia nimmt seine Produktion auf.

2007: Die weltweiten Absatzzahlen von Hybrid-Fahrzeugen übersteigen eine Million.

2007: Die weltweiten Absatzzahlen von Hybrid-Fahrzeugen übersteigen eine Million.

2008: Die weltweiten Verkäufe des Prius übersteigen die 1-Million-Marke mit einem Absatz von 100.000 Fahrzeugen allein in Europa.

2009: Toyota feiert die Fertigstellung des ein millionsten Fahrzeugs in der Türkei. Start der Produktion des neuen Toyota Verso.

2009: Toyota vermietet mehr als 150 Test-PHVs (Plug-in-Wasserstoff-Fahrzeuge) in Europa.

Durch die Pionierarbeit des Europäischen Kernforschungszentrums (CERN) konnten bisher unbekannte Aspekte grundlegender Eigenschaften von Materie aufzeigt werden; die Weltraummissionen zum Mars brachten den Nachweis von Wasser auf dem uns am nächsten gelegenen Planeten. Neuartige Technologien haben kontinuierlich den Weg vom Labor in unsere Wohn- und Arbeitswelt gefunden, und sie haben unser Leben damit sicherer, unkomplizierter und erfüllter gemacht.

Mirai und die Morgendämmerung des Wasserstoff-Zeitalters

Die automobile Welt ist ein Bereich, in dem wissenschaftliche Fortschritte am deutlichsten zu sehen sind - auch in der Entwicklung von Fahrzeugen, die umweltfreundlicher sind. Nachhaltigkeit und die Sorge um die Umwelt stehen im Zentrum unseres Handelns. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass wir kontinuierlich daran weitergearbeitet haben, unsere Hybridtechnologie zu verbessern und anzupassen, um unserem Ziel näher zu kommen, das „ultimative“ Öko-Auto zu bauen. 
 
Die Einführung des Mirai, Toyotas erstem Fahrzeug mit Brennstoffzellen in Serienproduktion, markierte einen weiteren bedeutenden Schritt auf diesem Weg. Angetrieben von unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt, begannen wir bereits in den frühen 1990er-Jahren daran zu forschen, wie wir ein emissionsfreies Auto entwickeln könnten. Auf Grundlage unserer Erfolge bei der Hybrid-Technologie waren wir in der Lage, das Prinzip dieser Technologie zu nutzen, um von dem Potenzial des Wasserstoffs als saubere und nachhaltige Energiequelle zu profitieren.

2015: Europe welcomes the new Toyota Mirai, the world’s first mass produced fuel cell sedan.

Der Mirai wird angetrieben von Elektrizität, die ein eingebautes Brennstoffszellen-Aggregat liefert. Und tatsächlich  ist Wasser das einzige Nebenprodukt, das beim Einsatz  von Brennstoffzellen entsteht. 
 
Durch unser umfangreiches Entwicklungsprogramm konnten wir eine Technologie entwickeln, die kompakt und leicht genug ist,  um in einer gängigen 4-türigen Limousine eingesetzt zu werden, die dazu noch über einen großen Kofferraum verfügt. Die vorgesehene Praxistauglichkeit ermöglicht bei gefülltem Tank eine Reichweite von etwa 500 Kilometern. Das Auftanken an der Zapfsäule nimmt weniger als fünf Minuten Zeit in Anspruch und damit nicht mehr, als bei einem Benzin- oder Dieselfahrzeug. 
 
Natürlich benötigen Fahrer, die mit einem Mirai oder einem anderen Brennstoffzellen-Fahrzeug unterwegs sind, Möglichkeiten zum Tanken, die auch erreichbar sind. Dies verlangt den Aufbau einer neuen Infrastruktur für die Versorgung mit Tankmöglichkeiten und für die Verfügbarkeit von Wasserstoff. Vor diesem Hintergrund haben wir den Mirai zuerst auf europäischen Märkten (u.a. in Großbritannien, Deutschland, Belgien, Dänemark, den Niederlanden, in Norwegen und in Schweden) eingeführt, da dort die Errichtung solcher Versorgungsnetzwerke bereits im Gange ist.

Auch arbeiten wir mit unseren Kollegen aus der Automobilindustrie, aus der Kraftstoff- und in der Energiebranche sowie mit Regierungen und Agenturen zusammen, um beim Aufbau einer Wasserstoff-Infrastruktur die Fortschritte zu erzielen, die dem Bedarf einer steigenden Zahl von Fahrzeugen gerecht werden. 
 
Dem Mirai wurde große Aufmerksamkeit zuteil, die nicht zuletzt von führenden europäischen Politikern befördert wurde, die sein Potenzial erkannt hatten, damit ein neues Zeitalter nachhaltiger Mobilität ohne Emissionen zu eröffnen. Wir gehen sogar noch weiter und sind überzeugt, dass Wasserstoff über den Transportbereich hinaus noch viel größere Chancen bietet, die Gesellschaft mit einer praxistauglichen, sauberen und einer im Überfluss vorhandenen Energiequelle zu versorgen.

2012: Der erste Prius Plug-in-Hybrid aus europäischer Produktion bei der Übergabe an S.D.  Prinz Albert II von Monaco.

2012: Die Motorsport GmbH (TMG) stellt einen neuen Rekord für elektrische Antriebe auf der legendären Nordschleife des Nürburgrings in Deutschland auf.

2014: „Cité lib by Ha:mo“, eine neue Form urbaner Mobilität mittels ultrakompakter Elektrofahrzeuge, die mit dem öffentlichen Transportsystem verbunden ist, geht in Grenoble, Frankreich, an den Start.

2015: Ein deutscher Kunde ist der einhundert millionste Käufer eines Hybridfahrzeugs.

2016: Toyota hat gerade das zehn millionste Auto in Europa gefertigt.

2016: Der in Europa konzipierte Toyota C-HR Crossover wird in Europa von der Toyota Motor Corporation produziert.

2020-er Jahre

Nicht zuletzt durch den globalen Klimawandel spielen Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit heute eine nie dagewesene Rolle. Unternehmen entwickeln kontinuierlich neue umweltverträgliche Produkte, von Lebens- bis zu Fortbewegungsmitteln. Gleichzeitig steigt in der Automobilindustrie das Angebot an alternativen Antriebsformen, um den beschlossenen Ausstieg aus der fossilen Energiegewinnung voranzutreiben.

Let's go beyond zero


Auch wir setzen mit einem Mix aus effizienten Vollhybridmodellen, Plug-in-Hybriden, vollelektrischen und Brennstoffzellen-Fahrzeugen unseren Weg zur CO2-Neutralität weiter fort. Aber wir wollen noch viel mehr als null. Wir wollen weiter gehen und einzigartige Kundenerlebnisse schaffen, mit Mobilität vorangehen, die niemanden zurücklässt und für jeden möglich ist, und uns für eine Gesellschaft einsetzen, die der Umwelt Gutes tut. Unsere Vision lautet: Let's Go Beyond Zero.

Um das zu erreichen, setzen wir auf unsere Toyota Environmental Challenge 2050: Mit verschiedenen Ansätzen und Initiativen wollen wir die Emissionen über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg eliminieren – inklusive Herstellung, Vertrieb, Nutzung, Recycling und endgültige Entsorgung.

Einen Meilenstein markiert dabei der Toyota bZ4X, unser erstes eigenständiges batterieelektrisches Fahrzeug. Unsere fast 25-jährige Erfahrung in der Elektrifizierung von Fahrzeugen fließt in die Entwicklung des Stromers mit ein. So machen beispielsweise eine Wärmepumpe sowie ein effizientes Heizsystem das Crossover-SUV wintertauglich. Zudem verfügt der bZ4X über einen CCS2-Anschluss, der das Aufladen an 150-kW-Schnellladesäulen ermöglicht. Mit dem optionalen Solardach lässt sich zudem die Kraft der Sonne zum Aufladen nutzen. Die einzelnen Batteriezellen werden im neuen Toyota bZ4X in Bezug auf Spannung, Strom und Temperatur mehrfach überwacht. Durch das sogenannte „Single Pedal Drive“ lässt sich der Toyota bZ4X nur mit einem Pedal fahren: Sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt, verzögert das Fahrzeug dank verstärkter Bremsenergierückgewinnung – und das sogar bis zum Stillstand.

Der Toyota bZ4X ist das erste Modell aus dem neuen „bZ“-Portfolio. Das für „beyond Zero“ stehenden Kürzel signalisiert unsere Vorreiterrolle in puncto Umweltschutz.

Am Fuße des japanischen Mount Fuji arbeitet Toyota darüber hinaus an der Stadt der Zukunft: Die Modell-Metropole „Woven City“ bildet ein vollständig vernetztes Ökosystem, das auf der Nutzung von Wasserstoff basiert. Als „lebendiges Labor“ wird Woven City auf einem 175 Hektar großen Gelände sowohl klassische Einwohner als auch Forscher beherbergen, die vor Ort Technologien wie Autonomie, Robotik, persönliche Mobilität, Smart Home und Künstliche Intelligenz (KI) in einer realen Umgebung testen und entwickeln können.

Die Stadt ist vollständig nachhaltig geplant: Hauptsächlich aus Holz bestehende Gebäude, für die traditionelle japanische Holztischlerei und robotergestützte Produktionsmethoden verwendet werden, reduzieren den CO2-Fußabdruck. Auf den Dächern finden sich Photovoltaik-Anlagen, um Solarstrom zusätzlich zur Stromerzeugung durch Wasserstoff-Brennstoffzellen zu nutzen. Toyota plant zudem die Stadt im Einklang mit der Natur – mit einheimischer Vegetation und Hydrokulturen. Die Wohnungen werden mit den neuesten Assistenztechnologien wie In-Home-Robotik ausgestattet, um Menschen zu unterstützen. Sensorbasierte künstliche Intelligenz überprüft den Gesundheitszustand der Bewohner und verbessert das tägliche Leben. Spatenstich für die Woven City war im Januar 2021. Dort sollen in Zukunft Mitarbeiter und ihre Familien, Ehepaare im Ruhestand, Einzelhändler, Wissenschaftler und Industriepartner leben. Vor Ort finden zunächst bis zu 2.000 Menschen Platz, deren Zahl im Laufe der Zeit sukzessive ausgebaut werden kann.

 

WIE KÖNNEN WIR UNS DIE ZUKUNFT VORSTELLEN?

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